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Neues Quartier im Herzen der Stadt
Neues Quartier im Herzen der Stadt
31.05.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Neun Jahre, nachdem in Rastatt das letzte Hatz-Bier gebraut worden ist, stehen die Zeichen im Herzen der Barockstadt auf Wandel: Mit dem symbolischen Spatenstich fiel am Mittwoch der Startschuss für ein 50-Millionen-Euro-Wohnbauprojekt, das ein neues Tor zur Innenstadt markieren soll.

Es war kein einfacher Weg, wie gleich mehrere Redner während der Feierstunde andeuteten. Vier Jahre lang zogen sich die Planungen hin, ehe das Baurecht vorlag. Allein der der Abriss der alten Brauerei mit 30 Meter hohen Türmen und Kellergewölben war ein Kraftakt, wie sich jetzt an der "monumentalen Baugrube" zeigt, in der die Protagonisten des Spatenstichs fast schon ehrfürchtig den Blick schweifen ließen.

Im Jahr 2021 soll der gesamte Komplex stehen, kündigte Heike Wesel von der Projektentwicklungsgesellschaft WLH an, die in Rastatt nicht unbekannt ist. Das Unternehmen zeichnete bereits für den Bau des Ibis-Hotels und der vier Stadtvillen auf dem Canrobert-Gelände neben dem Landratsamt verantwortlich.

Als Baufirma wird das Unternehmen Weisenburger vier Gebäude errichten. Darin finden sich 58 Wohnungen, ein vom DRK-Kreisverband Baden-Baden betriebenes Pflegeheim mit 71 Plätzen, 20 Seniorenwohnungen sowie drei Gewerbeflächen. Eine davon wird von einem ambulanten Pflegedienst genutzt.

Basis wird eine zweistöckige Tiefgarage mit 157 Plätzen sein. Dass die Tradition zumindest sich weiter im Namen "Hatz-Areal" wiederfindet, freute den früheren Brauerei-Chef Thomas Hatz, der sich sowohl zu Wehmut als auch Freude über das Neue bekannte.

Rastatts Bau-Bürgermeister Raphael Knoth unterstrich die Bedeutung des Großprojekts für die Stadt. Es sei über Jahrzehnte undenkbar gewesen, dass im Herzen der Stadt keine Brauerei stehen würde. Es bestehe nun die einmalige Chance, eine ehemalige Gewerbefläche in der historischen Innenstadt neu zu beleben und aufzuwerten. Dies gelinge mit Wohnraum, einem der "Mega-Themen" dieser Zeit, meinte Knoth, der auch die Verzahnung des Kapellenbuckels mit der Ortsdurchfahrt und der Innenstadt als zusätzliche Belebung bezeichnete.

Und dabei wird es nicht bleiben: Mit der Neugestaltung des Post-Platzes sowie der Bebauung des Areals der Brauerei Franz soll die Rastatter Innenstadt weiter an Attraktivität gewinnen.

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