Kombibad: Hilfe von außen

Kombibad: Hilfe von außen

Rastatt (dm) - Der Betriebsausschuss der Stadt Rastatt hat weitere kleine Schritte in Richtung Kombibad gemacht und dem Gemeinderat am Montagabend einstimmig empfohlen, einen externen Projektsteuerer (beziehungsweise ein Büro für Projektsteuerung) für das Neubau-Vorhaben zu engagieren.

Zuvor war eine Debatte erforderlich, die allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, weil einige Fragen zum Thema nach Ansicht der Mehrheit der Stadträte mit einem Punkt aus der nichtöffentlichen Tagesordnung zusammenhingen. Auch wenn das Gremium grundsätzlich der Auffassung sei, dass man eine externe Projektsteuerung benötige, bestehe noch Abstimmungsbedarf, was Befugnisse und Aufgabenkatalog angeht, erläuterte OB Hans Jürgen Pütsch dann rund 50 Minuten später, als die Öffentlichkeit wieder zugelassen war.

Das heißt, dass Gemeinderat und Verwaltung nun ein Lasten- und Pflichtenheft für das künftige Projektsteuerungsbüro erstellen und die Ausschreibung vorbereiten. Die eigentliche Abwicklung des Komibad-Projekts und die "wesentlichen Entscheidungen" liegen dabei nach wie vor in Händen des Bauträgers, sprich: der Stadt. Der Projektsteuerer hingegen unterstützt und berät. Er kümmert sich allgemein um die Projektabläufe, überwacht das Vorhaben, kontrolliert unter anderem die Einhaltung der Projektziele und Terminpläne, behält das Budget im Auge, bereitet Entscheidungen vor. Dafür sei wiederum "umfassende Zuarbeit" durch die Stadt erforderlich, wie es in der Vorlage der Verwaltung heißt.

Konkretisiert werden sollen derweil, wie die Gastronomie und die Wasserattraktionen im künftigen Kombibad beschaffen sein sollen. Vorschläge, was etwa den Gastronomietyp generell, die Anzahl der Rutschen, die Höhe des Sprungturms und anderes angeht, sollen unter Beteiligung von Jugendlichen und des "Arbeitskreises Zukunft Bäder Rastatt" ausgearbeitet werden. In "einer der nächsten Sitzungen", so die Stadtverwaltung, steht dann die Präsentation im Gemeinderat an.

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