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Loffenau soll weiter über die Datenautobahn rasen
Loffenau soll weiter über die Datenautobahn rasen
09.03.2018 - 00:00 Uhr
Loffenau (ham) - Die Versorgung mit schnellem Internet ist in Loffenau bisher gut, in einigen Ortsbereichen sogar sehr gut. Weil sich jedoch die Technik stets rasant fortentwickelt, will sich die Gemeinde dem Backbone-Netz des Landkreises Rastatt anschließen. So sollen auch künftig den Gewerbebetrieben und Bürgern optimale Anschlüsse garantiert werden, heißt es in einer Gemeinderatsvorlage.

Bei der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 13. März, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses stellt die Loffenauer Verwaltung die Situation im Landkreis Rastatt dar. Dieser übernimmt die Planung und finanzielle Abwicklung, um vor allem Gewerbetreibenden einen Standortvorteil zu verschaffen. Bisher seien in vielen Gemeinden "erhebliche Defizite festzustellen". Für Loffenau gelte dies allerdings nicht. Bereits 2006 hatte die Deutsche Telekom flächendeckend DSL angeboten. Außerdem bekamen geschätzte 60 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, sich ans Breitbandnetz von Konkurrent Unitymedia anzuschließen.

Das sorgte für Wettbewerb im Ort. Zuletzt verlegte die Telekom 2015 rund 2000 Meter Glasfaserkabel, um das Tempo von Downloads auf bis zu 100 MB/s zu erhöhen. Die "letzte Meile" bestehe aber weiter aus Kupferleitungen, heißt es in der Vorlage der Gemeindeverwaltung weiter. Unitymedia soll demnach sogar bis zu 400 MB/s anbieten. Um die fünf Betriebe im Gewerbegebiet ans Breitband anzuschließen, rechnen die Experten mit Kosten von rund 4400 Euro je Anschluss. Dank Zuschüssen von 70 Prozent müsste die Gemeinde nur 6600 der 22000 Euro beisteuern. Neben dem Industriegebiet will das Team von Markus Burger aber auch den Bildungsbereich fit für die Zukunft machen, sprich die Klassenzimmer der Grundschule anschließen mit mindestens 30 MB/s. Das würde wegen der fast 700 Meter längeren Kabeltrasse 82000 Euro kosten. Auch hier erwartet das Rathaus eine Zuschussquote von 70 Prozent, so dass lediglich rund 25000 Euro an eigenen Ausgaben anfielen.

Bei der Sitzung am Dienstag soll der Gemeinderat der Anbindung an das Backbone-Netz des Landkreises zustimmen. Das gilt ebenso für den Anschluss des Industriegebiets und der Schule. Zudem soll die Verwaltung ermächtigt werden, die Rahmenbedingungen für eine glasfaserbasierte innerörtliche Feinplanung zu ermitteln. Über Inhalt, Kosten und Förderung würde dann wieder der Gemeinderat informiert.

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