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Bienenjahr 2017 letztlich besser als angenommen
Vorsitzender Hugo Götz zeichnet Wolfgang Weiler, Siegfried Götz und Piotr Geppert aus (von links). Foto: Gareus-Kugel
23.04.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Von einem leichten Mitglieder-Zuwachs und einer steigenden Anzahl an Bienenvölkern berichtete Hugo Götz, Vorsitzender des Bezirksimker-Vereins Gernsbach, bei der Jahreshauptversammlung. Neben den Geschäftsberichten standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt der Tagesordnung. Mit der Vereinsehrennadel in Gold konnte Götz für 30 Jahre Mitgliedstreue Siegfried Götz und Anton Klumpp auszeichnen. Seit 65 Jahren hält Gerhard Krieg und seit 40 Jahren Wolfgang Weiler dem Verein die Treue. Auf zehn Jahre blicken Josef Frank und Udo Rothenberger.

Das Bienenjahr gestaltete sich 2017 gar nicht so schlecht, wie ursprünglich angenommen, stellte Götz rückblickend fest. Der Januar war zwar der kälteste seit 30 Jahren und sehr dunkel und trocken. "Unsere Bienenvölker präsentierten sich danach durchwachsen.

Nach Frost mit dem Schlimmsten gerechnet

Völkerverluste waren hauptsächlich im Südwesten zu verzeichnen", analysierte der Vorsitzende. Zudem begann die Blütensaison sehr früh. Die Voraussetzungen für die Honigbienen konnten nicht besser sein - bis zu jener Frostnacht im April 2017 mit Minus 6,5 Grad Celsius. Die Blüten an Bäumen und Sträuchern erfroren.

"Den Honig hatten wir für 2017 abgehakt und wir rechneten mit dem Schlimmsten", schilderte Götz die anschließende Frustration unter den Imkern. Doch die Kastanie trieb nochmals reichlich Blüten nach, auch die Fichte begann ordentlich zu honigen. Es war ein recht trockener Honig, den die Imker ernten konnten. Schuld daran war das Wetter. Es ließ nur einen Wassergehalt von rund 16 Prozent zu. Unstet ging es auch weiter. Auf die Trockenheit folgte im Juni Regen, und im kühlen September fanden die Bienen keine Nahrung mehr. Um den Jahreswechsel war dann eine Schwächung der Bienenvölker zu beobachten.

53 aktive und drei passive Mitglieder gehören aktuell dem Bezirksimker-Verein an. Der Altersdurchschnitt liegt bei 66 Jahren. Die Völkeranzahl hat sich um zwei auf 306 Bienenvölker erhöht. Ein Vortrag war der Königinnen-Zucht gewidmet.

Die Vereinseinnahmen und -ausgaben stellte Kassierer Fred Rehm vor. Er musste von Mehrausgaben berichten. Die Kasse prüften Jutta Gruhn und Andreas Balensiefen.

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