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"Schwarzwald trifft auf Afrika" in Forbach
05.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - Eine Symbiose "Schwarzwald trifft auf Afrika" soll entstehen, wünscht sich Frank Feustle. Der Filmemacher hat mit seiner Lebensgefährtin Simone Walther die Heinrich-Kastner-Jugendherberge in Forbach gekauft.

Sie produzieren mit ihrer in Herrenberg und Kenia ansässigen Firma unter dem Titel "Afrika hautnah" Dokumentationen und Reportagen aus Afrika, meist im Auftrag öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. Passend dazu soll aus der ehemaligen Jugendherberge unter dem Titel "Black Forest Safari Lodge" mehr als nur ein normaler Beherbergungsbetrieb werden. "Das passt, eine seriöse Geschichte", so kommentiert Karl Rosner, der Geschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergswerks, den im Mai vollzogenen Verkauf.

Auf das Objekt im Murgtal war er durch Berichte in den Medien, darunter auch das Badische Tagblatt, aufmerksam geworden, erläutert Feustle. Es soll ein Beherbergungsbetrieb als Selbstversorgerhaus für diejenigen werden, die sich für Afrika und das Filmemachen interessieren. Ein Restaurant ist nicht vorgesehen, aber ein Hofladen mit regionalen Produkten, ein Ort für Menschen mit Lust auf Natur soll die ehemalige Jugendherberge werden - mit E-Bike-Verleih, Kletterwand und Angeboten für Natursport, blickt Feustle in die Zukunft. Kamera- und Video-Seminare sind vorgesehen, und natürlich soll der Schwarze Kontinent präsent sein. Seine Afrika-Sammlung wird dort zu sehen sein und die Zimmer werden "afrikanisches Flair" bekommen.

Mehrere Anläufe waren gestartet worden, so war auch das Berliner Auktionshaus Karhausen, das bundesweit Immobilien versteigert, mit der Vermarktung der Herberge beauftragt. Auch hatte sich zwischenzeitlich ein Interessent gemeldet, der dort einen Tierhof einrichten wollte (das BT berichtete).

Rund 40 Betten in Familien- und Mehrbettzimmern sowie eine Ferienwohnung soll das Selbstversorgerhaus ab Mitte 2019 bieten. Das Konzept habe er im Forbacher Gemeinderat vorgestellt und sei auf eine überwältigende positive Resonanz gestoßen, so Feustle.

Viel Arbeit wartet jetzt auf die neuen Eigentümer, zunächst ist erst einmal Aufräumen in dem seit Jahresende 2016 geschlossenen Haus angesagt. Für die anstehenden Veränderungen werden Bau- und Zuschussanträge vorbereitet, "und nebenher müssen wir auch noch unseren Job machen", betont Feustle - die nächste Reise nach Afrika steht an. Forbachs Bürgermeisterin Katrin Buhrke wünschte gutes Gelingen und freute sich darüber, dass das Haus künftig wieder als Beherbergungsbetrieb genutzt wird, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

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