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Schönster Weihnachtsbaum für Berlin
Schönster Weihnachtsbaum für Berlin
11.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Weisenbach - Toni Huber war die Freude anzumerken: "Der schönste Weihnachtsbaum für Berlin kommt aus Weisenbach", berichtete er gestern. Es sei eine große Ehre für die kleine Gemeinde, den Baum für die Bundeshauptstadt zu liefern. 14 Meter hoch und rund vier Meter breit ist die Weißtanne aus dem Gemeindewald, die vor der Landesvertretung Baden-Württemberg aufgestellt wird. Eine zweite Tanne, allerdings mit zwölf Metern nicht ganz so hoch, soll den Dienstsitz der Berliner Polizeipräsidentin schmücken.

Weisenbach sei kurzfristig eingesprungen, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker beim Pressegespräch im Rathaus. Der vorgesehene Lieferant sei abgesprungen. Jedes Jahr sei ein anderer der 38 Wahlkreise Baden-Württembergs an der Reihe, aus Rastatt sei noch kein Baum nach Berlin geliefert worden.

Standort geheim

Nach kurzer Rücksprache mit Revierleiter Dietmar Wetzel konnte er grünes Licht für die Lieferung geben, sagte Bürgermeister Huber. Eine Tanne ist bereits ausgewählt, der Standort bleibt aber geheim. "Es geht ihr noch gut", versicherte Wetzel.

Falls beim Fällen etwas passieren sollte, steht ein weiteres Exemplar im Weisenbacher Wald bereit, das die Anforderungen erfüllt. Gerade soll der Baum sein, keine Äste bis in zwei Metern Höhe haben und maximal 50 Zentimeter Durchmesser, damit sie in die Bodenhülse vor der Landesvertretung passt. Und er muss von allen Seiten gleich schön aussehen, weil er frei aufgestellt wird. Beim Fällen kommt ein Kran zum Einsatz, damit der Weihnachtsbaum nicht beschädigt wird. Aber - passieren könne immer etwas, deshalb die zweite Tanne als Reserve, erläuterte Wetzel. Am 24. November ist Fällung, danach wird der Baum nach Rastatt gefahren. Sollte es sehr kalt sein, müsste ein anderer Termin überlegt werden - wegen der Gefahr des Bruchs eventuell gefrorener Äste bei der weiten Reise.

Am 25. November erfolgt der Transport per Tieflader nach Berlin. Diesen übernimmt das Technische Hilfswerk. Problematisch werde nicht die Länge, sondern die Breite. Die Äste müssen festgezurrt werden, dass die zulässige Breite von zweieinhalb Metern nicht überschritten wird. Rund 15 Helfer des THW sind im Einsatz, berichtete Steffen Hoffmann, der stellvertretende Landessprecher für Baden-Württemberg. Für das THW sei diese Art von Transporten kein Neuland mehr, seit dem Jahr 2000 liefert die Organisation bis zu drei Bäume aus dem Süden in die Hauptstadt.

Die Helfer sind ehrenamtlich im Einsatz und nehmen dafür Urlaub, so Hoffmann. Das THW sieht diesen Einsatz auch als eine Art Übung und übernimmt die Kosten. Beteiligt sind die Ortsverbände aus Rastatt, Trossingen und Schopfheim bei Vorbereitung, Transport und dessen Absicherung, erläuterte Hoffmann. Die Abfahrt ist am Sonntagmorgen in der Frühe geplant, abends soll die Weisenbacher Tanne bereits vor der Landesvertretung aufgestellt werden.

Am 28. November um 18 Uhr beginnt eine Feierstunde, ab 19 Uhr wird der Baum dann illuminiert, so Huber zum Ablauf in Berlin. Eine Delegation aus dem Murgtal soll dabei sein. Er sei mit den Musikkapellen Weisenbach und Au in Kontakt, eine Gruppe von rund zehn Aktiven soll die Feier umrahmen. Auch werden zwei Weihnachtsmarkthütten aus dem Murgtal mit nach Berlin transportiert, die von der Landesvertretung Baden-Württemberg dann bestückt werden. Die Kosten für die Gemeinde schätzt Huber auf rund 5000 Euro.

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