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Bestes Open-Air-Wetter und ein "Doppelwhopper"
02.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Kann das Wetter für ein Open Air zu gut sein? "Natürlich nicht", sagt Michaela Scheffold lächelnd. Die "Ratsstübel"-Wirtin ist Teil des Gaggtival-Teams. Deshalb beobachtet sie die Wetterprognosen für den Samstag sehr genau. "Es wird heiß werden - aber wir haben für Sonnenschutz gesorgt." Bereits im fünften Jahr wird dieses große Rock- und Popfestival auf dem Gaggenauer Marktplatz ausgerichtet. Nahezu zwölf Stunden Musikprogramm mit sechs Bands kündigen sich an.

Die Vorarbeiten reichen fast ein Jahr zurück. Nun beginnt die finale Phase - der Aufbau. Da wird jede Hand gebraucht, wenn ab Freitagmorgen auf dem großen Platz zwischen City-Kaufhaus und Rathaus gehämmert und getragen, geschuftet und geschafft wird. Schließlich muss bis Samstagvormittag nicht nur die große Bühne fertig sein, sondern müssen auch die Stände, Zelte und nicht zuletzt die Sitzgelegenheiten bereitstehen.

Familienmitglieder und Freunde stehen bei Michaela Scheffold bereit - und Mitglieder beim TB Gaggenau. Der Verein ist neben Scheffold und Michael Böhmer (Brezels) Mitorganisator des Events. Hartmut Stich koordiniert unter anderem den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Dieses Jahr ist der Schichtplan eine besondere Herausforderung, weiß der Leiter der TBG-Handball-Abteilung.

Denn anders als in den Vorjahren haben sich die Gaggtival-Macher darauf eingelassen, das Festival eine Woche später auszurichten. Und das hat ganz konkrete Auswirkungen. "Es sind halt einige Helfer aus den Vorjahren dieses Mal bereits im Urlaub", berichtet Stich. Wenn dann noch einige kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle hinzukommen, dann wird die Personaldecke dünn. An die 50 Leute hat der TBG allein bei der Bewirtung im Einsatz - und Stich kann mittlerweile durchschnaufen: Die letzten Lücken im Personaltableau, sie werden bis Samstag geschlossen.

Wie berichtet, hatte es innerhalb der Gaggenauer Vereinsgemeinschaft Diskussionen über eine Ballung von Großveranstaltungen gegeben. Stich: "Terminlich sind wir auf Grund der letztjährigen Diskussion eine Woche nach hinten in die Sommerferien gegangen; da sich aber andere Veranstalter nicht an Absprachen beteiligen, bleibt es zukünftig wieder beim ersten Ferienwochenende."

Eine Herausforderung ganz anderer Art wartet auf Gerald Sänger. Der versierte Gitarrist ist der einzige Musiker beim Gaggtival, der mit zwei Bands auf der Bühne stehen wird. Und mit dem "Doppelwhopper" nicht genug: Die Auftritte folgen unmittelbar aufeinander. Zuerst tritt Sänger mit "Moritz" auf (Beginn 17.30 Uhr), dann ab 19.30 Uhr mit seinem Projekt "Cream of Clapton". "Es sind ja pro Auftritt nur anderthalb Stunden", gibt sich Gerald Sänger gelassen, "normalerweise machen wir drei- bis dreieinhalbstündige Auftritte."

Letztlich werde er sogar etwas weniger Stress haben als bei anderen Gigs. Denn während nach dem "Moritz"-Gastspiel die eine Band abbaut und die Musiker der anderen ihre Sachen auf die Bühne schleppen, kann Gerald sich fast schon entspannen: "Ich muss ja nur zwei, drei Gitarren austauschen."

Auch die erwarteten hochsommerlichen Temperaturen nimmt der versierte Gitarrist gelassen. "Wir stehen ja auf der Bühne nicht direkt in der Sonne." Letztlich überwiege bei ihm eindeutig der Spaßfaktor: "Ich freue mich tierisch darauf und auch, dass ich zweimal spielen kann."

Getränkelogistisch gibt es in diesem Jahr zwei nennenswerte Neuerungen: Mit der Brauerei Franz setzt der TBG wieder gezielt auf die regionale Karte. Und auch bei Michaela Scheffold gibt es ein "Franz"-Produkt - allerdings nicht von der Rastatter Brauerei, sondern von einem Gießener Unternehmen. Unter "Schorlefranz" firmiert ein junges Start-up zweier Ex-Studenten - einer davon ist Winzer. Mit Weinschorle aus der Flasche ist es seit 2016 am Markt. Weißweinschorle und Roséschorle wird es beim Gaggtival geben. Scheffold ist sicher, dass diese gut angenommen werden. "Schön kühl und schnell" muss die Schorle bei heißen Temperaturen sein - dies könne man so gewährleisten.

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