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Federvieh aus Pappmaché im Garten der Fantasie
Federvieh aus Pappmaché tummelt sich im Garten der Fantasie - in der Sommerakademie für Kinder steht Huhn 'Sprotte' Modell beim Workshop 'Plastisches Gestalten' mit Papier.
28.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Margrit Haller-Reif

Gaggenau - Federvieh hat es den zwölf Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 16 Jahren im einwöchigen Ferienkurs "Plastisches Gestalten - Skulpturen aus Papier" besonders angetan. "Verrückte Hühner und schnatternde Gänse" sind "im Garten der Fantasie" in der Sommerakademie für Kinder in Schloss Rotenfels entstanden. Und einige der Gänse sehen tatsächlich so aus, als würden sie im nächsten Moment beginnen zu schnattern.

Dass die Gans das "Wahrzeichen" der Stadt Gaggenau ist, wissen vor allem die älteren unter den Workshop-Teilnehmern.

Der Unterbau der Tierfiguren ist tragfähig. Ihr Körper besteht aus einem Luftballon, der Kopf und die Flügel aus zusammengeknülltem Zeitungspapier. Mit zahlreichen Lagen Teefilterpapier und viel Tapetenkleister wird die Körperform und damit die Gestalt und Haltung der Hühner und Gänse aufgebaut und modelliert. Die nötige Geduld haben die "Kreativ-Azubis" von Kursleiterin Ro Beiter bewiesen. Das Federviehvölkchen aus Pappmaché zeichnet sich durch Vielfalt aus, die Entwürfe und Zeichnungen im Skizzenbuch durch Fantasie.

Und schließlich stand ein echtes Huhn den Azubi-Girls kurzzeitig Modell. Nicht mal Körner habe "Sprotte" gepickt. "Sie stand ganz ruhig da und hat sich einfach nur umgeschaut", erzählt Norine. Die Schwestern Helen und Lisa sind sichtlich stolz auf "ihr" Huhn, das sich normalerweise den heimischen Hühnerhof im Gaggenauer Ortsteil Winkel mit sechs Artgenossinnen teilt.

Auf sie passt derweil der dazugehörige Hahn auf. Das ist auch gut so, denn mit ihm als Modell hätten Sinan und Julian sicherlich weniger konzentriert arbeiten können. Haben sich doch die beiden befreundeten Jugendlichen an ein Großprojekt gewagt. Ihr Pappmaché-Hahn misst zirka 90 Zentimeter, die Spannweite seiner Flügel beachtliche 1,50 Meter. Das Gerüst haben sie aus Maschendraht gefertigt und sind nun damit beschäftigt, mit zahllosen Zeitungspapierfetzen akribisch eine täuschend echte Tierfigur zu gestalten. "Eine wahre Geduldsarbeit", bekunden sie unisono.

Ob die beiden Jungs es noch schaffen, ihren Hühnerhof-Chef mit Farbe "einzukleiden", wie es bei der Hühner- und Gänseschar der Fall sein wird, sei einmal dahingestellt. Aber ein solches Prachtexemplar von einem Hahn macht auch Eindruck ganz in Weiß. Höchst zufrieden wirken alle: Die "Kreativ-Azubis" sind stolz auf ihr papiernes Federvieh, Kursleiterin Ro Beiter auf die produktiven und gestalterischen Ergebnisse ihrer Schützlinge.

Lockere Boule-

Spielgemeinschaft

Apropos: Noch eine weitere Spezies fühlt sich auf dem Parkgelände von Schloss Rotenfels pudelwohl: Eine lockere Spielgemeinschaft von Boule-Spielern aus Gaggenau und Umgebung nutzt die Kieswege auf dem Schlossareal für ihre Freizeitpassion. Sie treffen sich sommers wie winters regelmäßig, sprich häufig, dreimal pro Woche zur Boule-Partie. Die Begeisterung bei der Ausübung dieser beliebten Freiluft-Sportart, deren Wurftechniken vom Spieler ein hohes Maß an Konzentration und höchste Präzision verlangen, steht ihnen ins Gesicht geschrieben. "Weitere Mitspielerinnen und Mitspieler sind bei uns immer willkommen", rufen sie der BT-Berichterstatterin zu. "Wir freuen uns auf jeden neuen Boule-Fan."

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