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"Kuh stur wie ein Ochse"
Anke Scholz vom 'Artisjok-Theater' begeistert als Bäuerin mit ihren tierischen Freunden die jungen Zuschauer. Doch auch deren Eltern schmunzeln hin und wieder. Foto: Köhler
01.09.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (atk) - Eine "Postkuh", das Schwein "Trude" und aufgeweckte Hühner - mit dieser tierischen Mischung inszenierte am Donnerstag Anke Scholz vom "Artisjok-Theater" gekonnt das Kindertheaterstück "Lieselotte macht Urlaub" im Schlosszelt in Bad Rotenfels.

"Ich war im All-inclusive-Urlaub. Wisst ihr, was das ist?", fragt die "Bäuerin", gespielt von Anke Scholz, die Kinder vor der Bühne. "Nein!", rufen diese einmütig im Chor. Die jungen Zuschauer haben auf dem Boden vor der Bühne des Pagodenzelts von Schloss Rotenfels Platz genommen. Nur ein paar Schüchterne sitzen auf den Bänken bei ihren Eltern und Großeltern in den hinteren Reihen, doch auch sie packt nach und nach die Neugier, so dass sie sich zu den anderen nach vorne dazugesellen.

Die Bäuerin stellt den Kindern sogleich den eigentlichen Star des Theaterstücks vor: die Kuh Lieselotte. Sie sei "manchmal stur wie ein Ochse, dabei ist sie eine Kuh!", lässt sie die jungen Gäste wissen. Das Stück "Lieselotte macht Urlaub", das auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Alexander Steffensmeier beruht, nimmt die jungen Zuschauer mit auf die Reise der "Postkuh", die - von ihrem im Urlaub verweilenden Briefträger inspiriert - auf Entdeckungstour geht. Mit dem Schwein "Trude" und den Hühnern erlebt Lieselotte allerlei Abenteuer. Doch am Ende steht für die Postkuh die Erkenntnis, dass es "zu Hause doch am schönsten ist". Die Bäuerin kann sich daher auf ein ausgelassenes "Wieder-zu-Hause-ankommen-Fest" mit Lieselotte freuen.

Anke Scholz führt gekonnt durch ihr heiteres Theaterstück und zieht so die Kinder - aber auch deren Eltern - in den Bann. Selbst als ein paar Kinder vor Freude zu laut dazwischenrufen, versteht es Scholz damit souverän umzugehen. Sie verlässt für einen Augenblick ihre Rolle, bittet den Störenfried, etwas leiser zu sein, und wendet sich sogleich wieder Kuh, Huhn und Schwein zu. Im BT-Gespräch erklärt Scholz, sie "sei ja kein Kino", bei dem die Kinder laut dazwischenrufen könnten. Deswegen würde sie durchaus etwas sagen, wenn es im Publikum zu laut werde.

Stimmungsvolle Musik und Show-Einlagen

Die kurzweilige Aufführung kommt mit wenigen Bühnenelementen aus und wird musikalisch stimmungsvoll untermalt, sei es durch Musik vom Lautsprecher oder von einer Spieluhr, die das Lied "Wochenend und Sonnenschein" zum Besten gibt. Kleine Show-Einlagen wie eine Wasserspritzpistole oder Wunderkerzen gegen Ende der Aufführung zählen zu den Highlights der jungen Zuschauer - aber auch ihrer Eltern. So bekennt eine Mutter aus Hörden, die das Theaterstück im Rahmen des Sommerferienprogramms "Gaggenauer Ferienspaß" zusammen mit ihrer kleinen Tochter ansah, es habe beiden "sehr gut gefallen".

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