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Sehr angetan von Schule und Freundlichkeit der Menschen
Dimitri Ridenger ist seit diesem Schuljahr Rektor der Bernsteinschule im Gaggenauer Stadtteil Sulzbach.  Foto: Jahn
15.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - "Der Ort gefällt mir. Ich fühle mich hier wohl." Äußerst zufrieden schildert Dimitri Ridenger seine ersten Eindrücke von Sulzbach. Dort befindet sich sein neuer Arbeitsplatz. Seit Anfang dieser Woche ist er neuer Rektor der Bernsteinschule. Am ersten Arbeitstag erhielt er im Schulamt auch seine offizielle Ernennungsurkunde.

Damit hat die Sulzbacher Grundschule nach einjähriger kommissarischer wieder eine offizielle Leitung. Im vergangenen Jahr war die Bildungseinrichtung von Andrea Brünle kommissarisch geleitet worden. Zuvor war Christa Folter zwölf Jahre deren Leiterin.

Für die Grundschule in dem Gaggenauer Stadtteil ist es auch etwas Besonderes, dass mit Dimitri Ridenger ein Mann an der Spitze steht. Seit fast 15 Jahren gab es an der Bernsteinschule keinen männlichen Pädagogen mehr, nachdem der frühere Schulleiter Balder Schlager in den Ruhestand verabschiedet worden war. Seine Nachfolgerin war Christa Folter.

Dimitri Ridenger stammt aus Kasachstan und kam mit seiner Familie 1994 nach Deutschland. Seine Vorfahren väterlicherseits sind Deutsche. Der heute 35-Jährige besuchte zunächst die Grund- und Hauptschule Sandweier und wirkte dort später auch als Referendar. Zusammen mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern wohnt Ridenger in Hügelsheim, wo er ein Haus gebaut hat.

Sein Studium absolvierte er in Karlsruhe. In den vergangenen acht Jahren unterrichtete er an der Favoriteschule Kuppenheim. Über eine Stellenausschreibung wurde er auf Sulzbach aufmerksam. Bereits im März machte er sich ein erstes Bild von der Bernsteinschule und führte unter anderem Gespräche mit Andrea Brünle.

48 Schüler in vier Klassen

"Ich bin sehr angetan von der Schule und der Freundlichkeit der Menschen in Sulzbach", unterstreicht der 35-Jährige. Der erste Eindruck war auch ausschlaggebend für ihn, sich auf die Stellenausschreibung hin zu bewerben. Aktuell besuchen 48 Schüler die Bernsteinschule. Es gibt vier Klassen und mit Ridenger fünf Pädagogen. Er selbst ist Klassenlehrer der Klasse 3. Zunächst will er sich in seiner neuen Arbeitsstelle bei den Kolleginnen informieren. Er hat schon einige Visionen, was in der Schule geändert werden könnte. Diese will er zunächst mit dem Kollegium besprechen und mit ihm gemeinsam entscheiden. Wichtig ist für ihn ein positives Klima. Und das gibt es in Sulzbach: "Hier geht es ziemlich familiär zu."

An seinem ersten Arbeitstag wurde Dimitri Ridenger von Ortsvorsteher Artur Haitz begrüßt. Die offizielle Feier zur Amtseinführung wird voraussichtlich erst in einigen Monaten stattfinden. Grund zur Eile gibt es nicht. Die von der Stadt organisierte Feier wird nach seinen Angaben wohl "eher im Frühjahr" sein.

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