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Kritik an der Post reißt nicht ab
08.01.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Die Kritik an der Post reißt nicht ab. Kurz vor Weihnachten hatte das BT dazu aufgerufen, sich in der Lokalredaktion zu melden, wenn es bei der Zustellung der Weihnachts- und Neujahrspost Probleme gibt. Das war und ist offenbar mehrfach und vielerorts der Fall. So auch in Gernsbach, wo teilweise "tagelang weder Brief- noch Paketpost" zugestellt werde.

"Die Krönung", schreibt eine Leserin aus der Kernstadt, sei "die Weihnachtskarte einer lieben Freundin aus dem Taunus (also nicht auf der anderen Seite des Ozeans)" gewesen, die ihr Ziel am 5. Januar erreicht habe. Abgestempelt war die Karte am 20. Dezember, sie hätte also laut Versprechen der Post auf alle Fälle noch zum Fest vor Ort sein sollen, moniert die Gernsbacherin. Alle anderen Karten der Freundin seien fristgerecht angekommen: "in Frankfurt, in Bonn, im Odenwald. Aber leider nicht in Gernsbach".

"Das Problem mit dieser unregelmäßigen Zustellung ist, dass man gänzlich das Vertrauen in die Post verliert und sich hilflos ausgeliefert fühlt", beklagt die BT-Leserin weiter. Die Pressestelle der Post verweist darauf, dass in den zurückliegenden drei Wochen in allen Zustellbezirken in Gernsbach an allen Tagen Zustellkräfte eingesetzt waren und bis auf wenige Ausnahmen alle vorliegenden Sendungen ausgeliefert worden seien. Lediglich zwei Mitarbeiter hätten wegen extrem hoher Sendungsmengen die Zustellung abbrechen müssen, weil sie sonst die täglich zulässige Höchstarbeitszeit überschritten hätten. Die entstandenen Rückstände seien an den darauf folgenden Tagen restlos ausgeliefert worden.

"Wird eine Zustelltour abgebrochen, sind die Kollegen gehalten, am nächsten Tag dort mit der Zustellung anzufangen, wo sie sie am Vortag abgebrochen haben. So wird ausgeschlossen, dass Kunden an mehreren aufeinander folgenden Tagen keine Post bekommen", erklärt Pressesprecher Hugo Gimber: Dass die Zustellung wegen der Feiertage unregelmäßiger als sonst erfolge, sei normal. Grundsätzlich sei das Sendungsaufkommen an Montagen deutlich geringer (rund zwei Prozent der wöchentlichen Sendungsmenge), da in erster Linie nur Privatpost und Zeitungen montags in die Zustellung gelangten. "Was für Montage gilt, gilt umso mehr auch für die Zustellung nach den Feiertagen (27. Dezember und 2. Januar)", betont Gimber.

Der Pressesprecher der Post verweist zudem darauf, dass die Geschäftspost, die freitags eingeliefert wird, in der Regel bereits samstags beim Empfänger sei.

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