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Bessere Überlebenschancen durch schnelle Hilfe
Bessere Überlebenschancen durch schnelle Hilfe
08.01.2019 - 00:00 Uhr
Forbach (mm) - Das DRK Forbach braucht ein neues Einsatzfahrzeug für seine "Helfer vor Ort". Der Se at Ateca (190-PS-Benziner mit Allrad, Listenpreis etwa 35 000 Euro) wurde zwischenzeitlich vom beauftragten Autohaus zu einer Fachfirma zum Ausbau für Rettungsfahrzeuge in Oberderdingen bei Bretten überstellt. Wie erforderlich ein solches Fahrzeug ist, zeigt die Statistik: 2018 waren die Helfer 194 Mal im Einsatz bei akuten Notlagen - die Zahlen



steigen an.

Der Seat wird noch mit Blaulichtanlage, Zusatzscheinwerfern, Funk und erweiterter Bordelektronik versehen und als DRK-Einsatzfahrzeug beklebt. Die Kosten für diesen Umbau liegen bei etwa 21 000 Euro.

Das Forbacher DRK hofft, das Einsatzfahrzeug bis Ostern 2019 in Dienst stellen zu können und wird es noch mit einigen neuen medizinischen und rettungstechnischen Mitteln versehen. "Mancher alte Notfallrucksack mit Ausstattung ist durch den 15-jährigen Gebrauch deutlich verschlissen", berichtet das DRK. Für medizinische Neuanschaffungen müssen weitere 5 000 Euro eingeplant werden.

Der Ortsverein Forbach bedankt sich bei allen bisherigen Spendern für die tatkräftige Unterstützung. Spenden werden aber gerne noch weiter angenommen.

Die Notfallhilfe wird immer dann alarmiert, wenn kein Rettungswagen in Forbach zur Verfügung steht, weil dieser durch einen anderen Einsatz schon gebunden ist oder durch deren Alarmierung eine schnellere Versorgung der Unfall- und Notfallpatienten gewährleistet wird. Hauptaufgabe ist die medizinische Erstversorgung als vorgeschalteter "Helfer vor Ort" (First Responder) des Rettungsdienstes bei allen Einsätzen in Forbach und den Ortsteilen mit dem Einsatzstichwort "Akute vitale Gefährdung von Menschenleben".

Das Projekt "Helfer vor Ort" wird ausschließlich von Spenden getragen. Bereits seit dem 15. Mai 2004 rücken die ehrenamtlichen Helfer zu Notfalleinsätzen aus. Zwischenzeitlich wurde bei 1 465 Rettungseinsätzen in der Gemeinde Forbach unentgeltlich Hilfe geleistet. 2018 waren es 194 Einsätze bei akuten Notlagen. Diese Hilfe wird von Jahr zu Jahr immer häufiger in Anspruch genommen. "Solche Maßnahmen tragen nicht nur zu einer besseren Überlebenschance bei vital bedrohlichen Notfallsituationen bei, sondern verringern unter Umständen die klinische Behandlungsdauer, wenn Folgeschäden durch rechtzeitige qualifizierte Erste Hilfe vermieden werden können", erläutert der Ortsverein.

Das fünfköpfige Team ist fast rund um die Uhr erreichbar. Die Einsätze decken das breite Spektrum aller Notfall- und Unfallszenarien ab, was nicht nur in fachlicher Hinsicht große Kompetenzen von den Ersthelfern erfordert, sondern auch materielle Ressourcen verlangt und hohe Kosten in der Notfallversorgung der Patienten entstehen. Die Rettungsteams befinden sich Zuhause in ständiger Rufbereitschaft, stehen rund um die Uhr zur Verfügung und rücken in der Regel nach spätestens zwei bis drei Minuten nach Alarmierung mit Blaulicht und Martinshorn aus.

Die Eintreff- und Versorgungszeiten liegen im ganzen Gemeindegebiet bis hoch an den Mehliskopf und zur Roten Lache innerhalb der 15-Minuten-Grenze. 2018 haben die Helfer bei über 50 Einsätzen mit den Rettungshubschraubern und Teams der DRF-Luftrettung zusammengearbeitet und bei weiteren 50 Einsätzen einen bodengebundenen Notarzt des DRK-Rettungsdienstes nachgefordert.

Der Ortsverein Forbach glaubt, "mit dem neu beschafften Einsatzfahrzeug langfristig diese ehrenamtliche Leistung sicherstellen" zu können und will somit "einen kleinen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Gemeinde beitragen".

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