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Von Engeln, Fröschen und den Stadtmusikanten
18.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Raimund Götz

Weisenbach - Unter dem Motto "Wir sind alle gut drauf" bot die Katholische Frauengemeinschaft den Besucherinnen der Frauenfastnacht am Freitag ein abwechslungsreiches, fetziges Programm. Das Gemeindehaus war bunt geschmückt, die Narrenschar hatte sich fastnächtlich kostümiert, als Heidi Wittemann die Gäste begrüßte. Sie hatte die Ansage der Auftritte übernommen und für die Aktiven auch Geschenke zur Hand.

Mit dem "Besuch im Zoo" machten die Frauen vom Leitungsteam den Anfang zu dem an Höhepunkten reichen Programm. Als Flamingos boten die "Springmäuse" den Besuchern einen Augenschmaus. Geleitet wird die junge Tanzgarde von Ela Rein-Hürst, Maggy Merkel und Nicole Mast. Um die Verspätung ging es Elisabeth Klumpp in ihrer Büttenrede. Die Tänzerinnen um Marlies Sänger und Susann Klumpp zeigten sich als Bienen überaus gelenkig. Was vier Bäuerinnen von sich geben, wenn sie um einen Tisch sitzen, konnte das Publikum von Anja Dieterle, Yvonne Krieg, Nicole Roth und Tanja Wunsch erleben. Es ging um Männer, Kühe, Pferde, Esel und mehr. Immer wieder hatten die Vier die Lacher auf ihrer Seite.

Großen Applaus erntete auch Giancarlo Jolibois mit seinem atemberaubenden Hip-Hop-Tanz. Der Zwölfjährige musste auf Wunsch des Publikums seine Show wiederholen. "Wir kommen alle in den Himmel" behaupteten acht Damen der Frauengemeinschaft. Um dorthin zu gelangen, musste jede ein entsprechend großes Punktekonto vorweisen. Nicht einfach, denn der Engel am Himmelstor, Tanja Wunsch, ließ nicht mit sich handeln. Als Bremer Stadtmusikanten hatten Heidi Wittemann, Rita Deiner, Anja Dieterle und Elisabeth Klumpp einiges zu sagen. Als Esel sollte man den Ball flach halten, der Hund macht sich Hoffnung auf die Bürgermeister-Stelle, wenn das mit dem Landrat klappt. Die Katze streicht leise durch die Kirche und der Hahn kräht vom Dach der Festhalle.

"Sei kein Frosch", sagte Pfarrer Thomas Holler vor seinem ersten Auftritt vor acht Jahren. Und genau das war er jetzt: Mit witzigen und besinnlichen Reimen betrachtete er sein Froschdasein. Mit Händen und Füßen unterstützte die Narrenschar seinen Auftritt. Auch Holler konnte erst nach einer Zugabe von der Bühne.

Bevor die Mitwirkenden sich zum großen Finale versammelten, setzte der Familienchor unter Dirigentin Claudia Mnich den Schlusspunkt u nter das gelungene Programm.

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