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Vielleicht die Taube in der Hand
Vielleicht die Taube in der Hand
27.02.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Große Anerkennung für die Arbeit des DRK-Ortsvereins Gaggenau-Ottenau - doch sein Antrag auf Zuschuss für den Kauf eines Fahrzeugs wurde von der Tagesordnung genommen. Die Zustimmung hierzu war fraktionsübergreifend. Dies dürfen die Aktiven der Notfallhilfe allerdings als gutes Zeichen werten. Denn schließlich könnten sie mehr Geld bekommen als beantragt.

Eigentlich sollte der Gemeinderat am Montag einen Zuschuss entsprechend der Richtlinien zur Vereinsförderung genehmigen: zehn Prozent der Anschaffungskosten von gut 42 000 Euro. FWG-Stadtrat Martin Hahn aus Ottenau allerdings ist das zu wenig. Schließlich werde das Fahrzeug genutzt, "um Leben zu retten".

Haupteinsatzgebiet ist der Raum Ottenau, Hörden, Selbach und Sulzbach. Letztes Jahr waren es 171 Einsätze, und davon waren die Ottenauer 145 mal schneller am Einsatzort als der Notarzt. Lebensrettende Maßnahmen können durch die Notfallhilfe also schneller begonnen werden. Die Stadt müsse sich glücklich schätzen, so eine Einrichtung zu haben; das sei nicht mit einem normalen Verein zur vergleichen, argumentierte Hahn. Die Stadt solle die Kosten für das Auto komplett übernehmen. Mit über 100 000 Kilometern gilt das jetzige Einsatzfahrzeug als nicht mehr zuverlässig genug.

Bürgermeister Michael Pfeiffer - im Ehrenamt Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Rastatt - gab zu bedenken, dass man der DLRG Gaggenau auch nur zehn Prozent Zuschuss bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs gewährt habe. Wenn man einen anderen Weg gehen wolle, müsse man grundsätzlich über das Thema befinden. Dazu besteht nun Gelegenheit.

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