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Gemeinsamkeit steht im Vordergrund
Gemeinsamkeit steht im Vordergrund
13.05.2019 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Weisenbach - Es herrschte eine offene und recht zwanglose Atmosphäre, rund 50 Weisenbacher Bürger waren gekommen, um den Bürgermeisterkandidaten Christoph Kist kennenzulernen. Dieser hatte als erste öffentliche Veranstaltung im Wahlkampf am Samstag zu einer Ideenwerkstatt ins Weisenbacher Gemeindehaus eingeladen.

Bei der Begrüßung stellte Kist die Gemeinsamkeit und das Zusammenhalten in den Vordergrund, das er in der Murgtalgemeinde erlebe. Dieses wolle er zusammen mit den Bürgern weiterführen. "Herz, Heimat, Zukunft" - unter diese Schlagworte hat er sein Programm gestellt, als heimatverbundener Murgtäler, der in Selbach aufwuchs, in Gernsbach mit seiner Lebensgefährtin Linda Knauer lebt und im Landratsamt Rastatt als Leiter des Sachgebiets Finanzwirtschaft arbeitet. Zuvor hatte er ein Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Kehl absolviert und war bei der Stadtverwaltung in Gaggenau tätig.

Bürgermeister sei sein Traumberuf, Weisenbach "wie eine große Familie", deren Zukunft er gemeinsam mit Bürgern, Vereinen und Institutionen gestalten wolle. Den Menschen zuzuhören und deren Anliegen ernst nehmen, das sei ihm wichtig, betonte der 27-jährige Kandidat - die Anwesenden hörten ihm aufmerksam zu und spendeten freundlichen Applaus.

Als Leiter der Finanzwirtschaft kenne er die Fördertöpfe die für künftige Projekte angezapft werden können, große Aufgeben für eine Gemeinde mit kleinem Budget stünden bevor. Diese wolle er mit Herz verwirklichen, das Amt des Bürgermeisters in Weisenbach sehe er als ehrenvolle Position, die dem Allgemeinwohl diene. Als Kind des Murgtals sei er mit der Heimat verbunden und kenne Traditionen und Besonderheiten. Gemeinsam mit den Bürgern will er laut seinem Wahlprogramm die Herausforderungen für Weisenbach angehen, "Gutes bewahren und die Zukunft gestalten".

Um dieses "Mitnehmen der Bürger" zu unterstreichen, dafür hatte er zur Ideenwerkstatt eingeladen. An Stellwänden im Gemeinhaus waren seine eigenen Ideen zu lesen. "Wirtschaft, Umwelt und Natur", "Finanzen", "Wohnen, Leben und Demografie", "Infrastruktur", "Vereine, Kirchen und Ehrenamt" - in diese verschiedenen Bereiche waren die Ideen unterteilt.

Sehr zufrieden zeigte sich der Kandidat mit der Resonanz. Junge Familien waren ebenso ins Gemeindehaus gekommen wie ältere Bürger. In gelöster Atmosphäre präsentierte Kist seine Ideen, die von den Weisenbachern noch ergänzt wurden.

Ein großes Thema ist, wie es mit der Schule weitergehen wird, die sei sehr wichtig für die Zukunft und die Entwicklung des Orts, so der Kandidat. Weisenbach als attraktiver Wohnort oder die Vereinsförderung waren weitere Anregungen, die auf den Karteikarten notiert und an die Stellwände geheftet wurden. Dabei gab es auch Gelegenheit zu regem Austausch mit den Bürgern.

Der Nachwuchs konnte Muttertagsgeschenke basteln, für die Mütter gab es Rosen. Die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen übernahmen Familie und Freunde des Kandidaten - ein Zeichen für das Gemeinschaftsgefühl, das er pflegen und weiterentwickeln will. Der Erlös aus der Veranstaltung ist für den Kindergarten Sankt Christophorus bestimmt.

Das nächste Bürgergespräch mit Christoph Kist findet am Freitag, 17. Mai, 19 Uhr, im Gasthaus "Krone" in Au statt.

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