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Von der Raupe bis zum Schmetterling
Von der Raupe bis zum Schmetterling
12.06.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red) - Die Klassen eins bis vier der Grundschule in Staufenberg haben nach den Osterferien "ihre" eigenen Raupen bekommen. Es handelte sich um frisch geschlüpfte Raupen der heimischen Art des Distelfalters, welche die Schule über einen speziellen Anbieter bezogen hatte, wie es in einem Pressetext der Schule heißt: "Vom ersten Tag an waren die Schüler von ihren neuen Mitbewohnern im Klassenzimmer fasziniert."

So habe man täglich beobachten können, wie die Raupen an Gewicht und Größe zulegten. Nach zehn bis 14 Tagen begannen die Raupen sich an der Decke ihrer Gefäße zu verpuppen. Nun wurden sie von den Klassenlehrern in Beobachtungszelte umgesetzt. Dort konnten die Grundschüler in weiteren zehn bis 14 Tagen beobachten, wie sich nach und nach die Farbe der Puppen änderte.

Kurz vor dem Schlüpfen waren sie fast schwarz, manche Kinder befürchteten sogar schon, sie seien verfault. "Doch dann begann das nächste große Wunder, denn aus den schwarzen Puppen schlüpften nach und nach - über drei bis vier Tage verteilt - die Distelfalter", informiert die Schule weiter. Wie im echten Leben bei uns Menschen habe es auch bei einigen wenigen Schmetterlingen einen Fehlstart ins Leben gegeben. So entwickelten sich bei zwei Schmetterlingen die Flügel nicht richtig, sodass sie nicht überlebensfähig waren. Den allermeisten sei es aber prächtig gegangen und so wurde sie nach zwei, drei Tagen im Beobachtungszelt von den Schülern der jeweiligen Klassen in die Freiheit entlassen.

Somit tat man von Seiten der Schule in Zeiten des gravierenden Insektenschwunds mit dem Projekt auch gleichzeitig noch was für den Artenschutz und die Biodiversität der Heimatregion, betont die Grundschule Staufenberg: "Die Schüler selbst werden hoffentlich die Entwicklung des Schmetterlings vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe bis hin zum fertigen Falter noch lange in Erinnerung bewahren."

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