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Tage voller Frieden und Gebet
Tage voller Frieden und Gebet
16.08.2019 - 00:00 Uhr
Forbach (kv) - 23 Pilger waren Ende Juni aus dem Murgtal und Rastatt nach Bosnien und Herzegowina gereist. Die Forbacherin Marlies Spissinger organisiert die Fahrten zu dem Marienwallfahrtsort seit Jahren und erzählte dem BT von den bewegenden Eindrücken dieser Reise nach Bosnien und Herzegowina.

Seit diesem Jahr hat Papst Franziskus seinen Segen für die Organisation von Wallfahrten durch Priester dorthin auch offiziell gegeben. Allerdings betont der Vatikan, dass damit noch nicht eine Anerkennung der Marienerscheinungen, die seit 1981 dort nach der Meinung vieler Gläubiger stattfinden, verbunden sei. Trotzdem spricht der Papst von einem "Ort der Gnade" und viele Pilger berichten von einem Gefühl, "wie wenn der Himmel sich öffnet", erzählt Marlies Spissinger, wenn sie über Medjugorje spricht. "Es reicht nicht, einmal dorthin zu fahren - Medjugorje ist immer wieder neu und man kann es nicht in einem Mal kennen lernen. Medjugorje ist ein Fest des Glaubens", so die überzeugte Wallfahrerin.

Mit Flugzeug und Bus waren die Pilger aus Forbach, Freudenstadt, Karlsdorf, Offenburg, Eschweiler, Nekargerach, Bammeltal, Wiesenbach und Stuttgart gemeinsam mit vielen tausend Pilgern, darunter 298 Priester, zum 38. Jahrestag der ersten Erscheinungen der Königin des Friedens, der Gottesmutter Maria, angereist. Bereits am Vorabend, 24. Juni, dankten die angereisten Pilger der Gottesmutter für ihre Erscheinungen. "Das ist immer eine wunderbare Atmosphäre des Friedens und des Glaubens", erzählt Marlies Spissinger, die überzeugt ist, dass die Muttergottes ebenfalls auf besondere Weise bei diesen Gebeten anwesend ist.

Auf der Pilgerfahrt wird täglich die Messe in deutscher Sprache besucht und auch abends findet ein Pilgerprogramm statt. An den Vormittagen trafen sich die Murgtäler Pilger traditionell mit Vertretern von Glaubensgemeinschaften, die am Ort leben und arbeiten. In diesem Jahr war das an einem Vormittag Schwester Ivanka, die als Zeitzeugin über die Anfänge der Erscheinungen und ihren persönlichen Berufungsweg berichtete, aber auch andere Ordensleute gaben Impulse zum Glaubensleben im Alltag für die Pilgerfahrer.

"Friede und Stille herrscht in Medjugorje, wenn sich tausende Pilger zum Gebet oder zur Anbetung versammeln", erzählt Marlies Spissinger, die bei jedem Besuch tief berührt ist. Besonders bewegt hat sie selbst der "betende Weg", wenn sich viele tausend Pilger auf den Erscheinungs- und Kreuzberg begeben. Sie freute sich, dass in diesem Jahr Professor John Kiggundu (der seit Jahren an Ostern und Weihnachten regelmäßig in der katholischen Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach weilt) die Gruppe als geistlicher Leiter begleiten konnte, der sich im Nachhinein schriftlich bedankte: "Vielen Dank für die Möglichkeit, nach Medjugorje zu pilgern. Es war eine wunderbare Gruppe."

Das bestätigt auch Organisatorin Spissinger: "Wir waren immer alle sehr gerührt, wenn Pia uns mit ihrer klaren Stimme das Halleluja sang!" Am 1. Juli war die diesjährige Wallfahrt schon wieder vorbei, aber Marlies Spissinger ist sich sicher, dass das Erlebnis allen in der generationenübergreifenden Gruppe sehr gut getan hat und nachhaltig wirken wird: "Schön war es, dass wir dieses Jahr sogar zwei junge Damen dabei hatten, die ihre Omas begleiteten!"

Marlies Spissinger empfiehlt jedem, einmal im Internet den Livestream des abendlichen Gebetsprogramms anzusehen: "Im Sommer um 18 Uhr und im Winter um 17 Uhr." Dort werden Gebete und Andachten auch simultan übersetzt (außer der Rosenkranz vor und nach der Messe): www.medjugorje.hr/de/live-streaming/

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