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"Projekt ist im Fluss"
'Projekt ist im Fluss'
08.10.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Die archäologischen Grabungen auf dem Gleisle-Areal sind im Spätsommer abgeschlossen worden, jetzt liegt das daraus resultierende Sicherungskonzept für die historische Stadtmauer vor. Das teilte Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin jüngst auf Anfrage von Stefan Eisenbarth (CDU) im Gemeinderat mit.

"Das Projekt ist im Fluss", so Zimmerlin. Ihm zufolge werde das auf Kosten des Bauträgers Emely GmbH (Lahr) erstellte Sicherungskonzept jetzt von der Denkmalbehörde und vom städtischen Bauamt geprüft; "Dafür holen wir uns externe Beratung", sagte Zimmerlin.

Wie berichtet, haben im September 2017 wochenlange Ausgrabungen auf dem Gleisle-Areal ein Labyrinth historischer Bausubstanz ans Licht gefördert, das in der Folge dokumentiert werden musste. Beides - Grabungen und Dokumentation - war Voraussetzung, um das geplante (und vom Gemeinderat genehmigte) Bauvorhaben am Tor zur Altstadt realisieren zu können. Der Investor möchte das 420 Quadratmeter große Grundstück mit einem Mehrfamilienwohnhaus samt Tiefgarage bebauen.

In den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Gleisle-Areal hat der Gemeinderat die Pflicht zum Unterhalt und zum Erhalt der Stadtmauer eingearbeitet, die Kosten dafür hat der Bauträger zu tragen. Der Wesenskern des Labyrinths an alten Mauern ist die Stadtmauer, der Rest sei zu vernachlässigen. Das haben die Archäologen Petra Kohler und Martin Strotz bei den Ausgrabungen schnell festgestellt. Letzterer ist Gebietsreferent für Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege (Dienstsitz Karlsruhe), Kohler arbeitet in einem Unternehmen für archäologische Dienstleistungen mit Sitz in Gundelfingen, das von der Emely GmbH mit den Ausgrabungen und der fachgerechten Dokumentation beauftragt wurde. Das zutagegetretene historische Gemäuer wurde für die Ewigkeit dokumentiert, die nicht so hochwertigen Teile können nun für das Bauvorhaben entfernt werden. Das gilt natürlich nicht für die Reste der Stadtmauer.

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