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Komplett-Ansatz doch nicht so teuer wie gedacht
Komplett-Ansatz doch nicht so teuer wie gedacht
09.10.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Erfreuliche Nachrichten hatte Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt (ATU) im Gepäck: Die Vergabesumme für die anstehenden Arbeiten auf dem Friedhof in Lautenbach liegt unter dem geschätzten Kostenrahmen; die im Baubeschluss gefasste überplanmäßige Ausgabe in Höhe von rund 23 000 Euro sei damit hinfällig.

Zum Zuge kommt eine Gartengestaltungsfirma aus Lichtenau. Sie hat mit etwas mehr als 146 000 Euro das günstigste Angebot für die Sanierung des Zufahrtswegs auf dem Lautenbacher Friedhof abgegeben. Dafür wird sie im kommenden Frühjahr (Februar / März) die gepflasterte Strecke vom Tor bis zur Einsegnungshalle erneuern, sie am talwärtigen Rand mit einem Geländer ausstatten, Randsteine erneuern und eine Hangsicherung vornehmen. Die Stützmauer mit Treppen sowie Fahrbahn und Entwässerungseinrichtungen werden vollständig erneuert.

Die entsprechenden Haushaltsmittel sind in der Finanzplanung für das Jahr 2019 eingestellt. Die Arbeiten werden voraussichtlich sieben Wochen dauern. Während dieser Zeit sind die Gräber zugänglich, "auch wenn es schwierig ist". Das teilte Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin auf Anfrage von CDU-Stadtrat Dirk Preis mit.

Bürger beschweren sich über neuen Belag

Der Lautenbacher berichtete im ATU von Beschwerden, die seitens der Bürgerschaft an ihn herangetragen worden seien. Dabei gehe es um den neuen, granulatähnlichen Belag, der kürzlich auf den Parkplatz oberhalb des Friedhofs aufgebracht worden ist. Dieser bleibe an den Schuhen hängen, wenn es feucht ist, und sei daher nicht unbedingt geeignet. Zimmerlin wollte sich diesbezüglich schlaumachen und Preis Rückmeldung geben.

Keine Klagen gab es hinsichtlich der Vergabe der Baumaßnahme, die einstimmig erfolgte. Die Mängel am Weg durch den Friedhof seien gravierend und hätten nicht mehr durch einfache Reparaturen beseitigt werden können, weshalb man bereits im Juli eine Komplett-Maßnahme auf den Weg gebracht hat (wir berichteten). Dabei handele es sich "um einen recht umfangreichen Eingriff in die Strukturen", hatte Bürgermeister Julian Christ damals beim Baubeschluss in der ATU-Sitzung angekündigt.

Aufgrund der komplizierten topografischen Gegebenheiten sei es aber leider nicht möglich, den Lautenbacher Friedhof komplett barrierefrei zugänglich zu machen.

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