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Diebesgut aus Gernsbach in Köln angeboten
Diebesgut aus Gernsbach in Köln angeboten
16.10.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach/Rastatt (mo) - Zu Freiheitsstrafen auf Bewährung sowie in einem Fall zu einer Geldstrafe wurden drei Männer vom Rastatter Schöffengericht wegen Wohnungseinbruchdiebstahls und Hehlerei verurteilt.

Im Oktober 2017 drangen Einbrecher in ein Einfamilienhaus in Gernsbach ein, durchwühlten ein Zimmer und stahlen Bargeld, Uhren, Münzen und Schmuck im Wert von mindestens 20 000 Euro. Später wurde ein Teil der Beute, Goldschmuck, in Köln zum Verkauf angeboten. Da sich vier Männer in der Domstadt verdächtig verhielten, wurden sie von der Polizei kontrolliert. Dabei wurde ein Teil des Gernsbacher Diebesgutes und Bargeld von über 3 400 Euro aufgefunden.

Am Montag saßen drei Männer zwischen 35 und 51 Jahren auf der Anklagebank des Schöffengerichts. Alle drei stammen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion und suchten in der Bundesrepublik einen Neuanfang.

Der Hauptangeklagte sitzt seit 5. Februar in Untersuchungshaft. Er zeigte sich vor Gericht vollumfänglich geständig und wurde wegen Wohnungseinbruchdiebstahls und Betrugs unter Einbeziehung ei nes Urteils aus dem Jahr 2018 zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten verurteilt. Die Strafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt und der Haftbefehl aufgehoben.

Ein weiterer Angeklagter bestritt, am Einbruch beteiligt gewesen zu sein. Er gab nur zu, beim "Verscherbeln" des Goldschmucks in Köln beteiligt gewesen zu sein. Da ihm eine Tatbeteiligung in Gernsbach nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, wurde er nur wegen Hehlerei und Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten zur Bewährung verurteilt.

Der Dritte des Trios auf der Anklagebank, der als einziger einen deutschen Personalausweis besitzt und deshalb gebraucht wurde, um in Köln das Diebesgut zu verkaufen, kam mit einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen à 15 Euro, also 2 250 Euro, davon.

Die beiden zu Bewährungsstrafen verurteilten Angeklagten erhielten zur Auflage, 80 beziehungsweise 40 Stunden gemeinnützige Arbeit abzuleisten.

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