Breiter Rückhalt in der Bevölkerung stärkt DRK Forbach

Breiter Rückhalt in der Bevölkerung stärkt DRK Forbach

Forbach (kv) - Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Forbach kam eins immer wieder ganz deutlich zur Sprache: die Dankbarkeit für die Unterstützung und den Rückhalt bei Gemeinde und Bevölkerung. Besonders nach dem Sturmschaden am Einsatzfahrzeug hatten über 200 Einzelspender mit kleinen und auch großen Beträgen geholfen, die schnelle Einsatzgruppe vor Ort wieder mit einem Fahrzeug adäquat auszurüsten. Seit 2004 gibt es diese (damals im Landkreis einmalige) Einrichtung.

Am Freitagabend wurden sie zum 1 523. Einsatz gerufen. Vier ehrenamtliche Helfer wurden in Forbach ausgebildet. Sie teilen sich die 24-Stunden-Bereitschaft an sieben Tagen die Woche. 2018 wurden sie zu insgesamt 200 Einsätzen alarmiert und konnten im Durchschnitt zwölf Minuten vor Notarzt, Rettungswagen oder Hubschrauber vor Ort sein, wie Vorsitzender Frank Mayer berichtete. Minuten, die im Ernstfall lebensrettend sein können. Der Ortsteil Hundsbach wird über extra qualifizierte Feuerwehrkameraden abgedeckt - dieses Modell findet bereits erfolgreiche Nachahmer im Kreis.

2019 startete ein neues Projekt: die "Notfalldose" (wir berichteten); und auch diese Idee stößt im gesamten DRK-Kreisverband auf offene Ohren, wie Geschäftsführer Stefan Leiber-Pfeffinger mitteilte. In einer kleinen "Dose" werden alle für Patienten wichtigen Dokumente und Informationen zusammengefasst.

Bereitschaftsleiter Sebastian Schoch zählte einige Einsätze auf Gemeindegebiet und auch weitere im Rahmen der Schnelleinsatzgruppe im Kreisgebiet auf. Außerdem standen im Berichtsjahr kreisweit (und in Baiersbronn) 20 Sanitätswachdienste im Kalender. Drei Blutspende-Aktionen und zwei Altkleidersammlungen in Forbach rundeten das Jahresprogramm ab.

Projekt Notfalldose: Großes Interesse

Margot Stößer berichtete von der Arbeit des Sozialdiensts: Vier Helferinnen betreuen die Altkleiderkammer in der Murghalle. Benötigt werde derzeit vor allem moderne Kleidung für Erwachsene. In den rund 400 Arbeitsstunden wurden auch Spenden für die Auslandshilfe in Ungarn gesammelt und verpackt. Zusätzlich betreut Margot Stößer die Seniorengymnastik des DRK, die in Langenbrand wöchentlich stattfindet und derzeit vor allem den Schwerpunkt auf Sturzprophylaxe legt.

Kassiererin Sabine Wunsch legte Rechenschaft ab über ein turbulentes Jahr, das aber dank der vielen Spenden die Kasse nicht geschädigt habe. Ihre Arbeit brachte ihr viel Lob von den Kassenprüfern ein.

Bürgermeisterin Katrin Buhrke dankte im Namen der Gemeinde für das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement, das das DRK Forbach auf vielfältige Weise unter Beweis stelle. Sie freue sich sehr über die Anteilnahme und Spendenbereitschaft in der Bevölkerung: "Ein großes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit aller Helfer des DRK."

zurück
1