Mega-Space-Werkstatt und Virtual-Reality-Brillen

Mega-Space-Werkstatt und Virtual-Reality-Brillen

Gernsbach (vgk) - Die digitalbasierten Unterrichtsmodelle der Handelslehranstalt (HLA) Gernsbach haben sich bereits bis nach Stuttgart in das Kultusministerium herumgesprochen. Die Schule wird deshalb eine von sieben Bildungseinrichtungen aus Baden-Württemberg sein, die in die Landeshauptstadt reist, um an der Umsetzung der Unesco-Bildungsagenda 2030, die von Deutschland und seinen Ländern unterschrieben wurde, mitzuwirken.

Mit der Spende der BBBank in Höhe von 2 500 Euro, die von Manuel Köhler, dem Leiter der Verbundfilialen Baden-Baden, übergeben wurde, können jetzt weitere technische Voraussetzungen geschaffen werden, um die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Darüber freute sich am Mittwoch Schulleiter Christian Bruder. "Wir haben den Anspruch, in diesem Bereich mitzuspielen", betonte der Schulleiter, der die Digitalisierung der Schule weiter vorantreiben möchte.

Auch wofür das Geld Verwendung finden soll, ist bereits beschlossen. Es soll ein Beitrag zur Anschaffung von Virtual Reality Brillen (VR-Brillen) sein. Mit diesen Spezialbrillen können Videos vorbereitet und gedreht sowie Lerninhalte vertieft werden, erklären die Vertreter der Juniorfirma Eventure, Luca (17), der Vorstandsvorsitzende, und Lena (16), Mitglied des Aufsichtsrats. Gegründet werden soll zudem eine Mega-Space-Werkstatt. Diese habe den Vorteil, dass kleinere Gruppen sich mit unterschiedlichen Ansätzen, wie 3-D-Druck, Videobearbeitung oder 3-D-Animation, beschäftigen können, erklärt Martin Strauß, Lehrer für BWL und zuständig für die Schülerfirmen.

Ein anderes Projekt trägt den Namen Virtual Reality. Mit den Brillen können die Schüler nun ihre Vorhaben umsetzen und virtuelle Rundgänge erstellen, zum Beispiel vom Schulgebäude der HLA. Auf die Homepage oder ins Netz gestellt, könnten diese Interessenten einen Eindruck von der Schule vermitteln und aufzeigen, dass das Smartphone hier zum Unterrichtsalltag gehört, erklärt Lena.

Auch Drohne soll zum Equipment gehören

Das Handy ist ein wichtiges Utensil, das perfekt in die Brillen passe und mit dem 3-D-Videos erstellt werden können. Auch das Kornhaus könnte so in Szene gesetzt werden. Der Rest der Schule könnte somit auch an den USA-Aufenthalten "teilnehmen", in dessen "echten Genuss" sonst nur eine begrenzte Anzahl an Schülern kommt. Eine Drohne würde zusätzlich das Equipment erweitern, warb Luca vorsorglich bei Köhler um ein weiteres Engagement der Bank.

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