Erfolgsprojekt Landessanierungsprogramm

Erfolgsprojekt Landessanierungsprogramm

Von Markus Mack

Weisenbach - Das Erfolgsprojekt soll weitergeführt werden. Einstimmig votierte der Weisenbacher Gemeinderat für eine Aufstockung des Förderrahmens für das Landessanierungsprogramm (LSP) im Bereich Ortsmitte I um rund 110 000 Euro auf eine Gesamtfördersumme von 5 760 181 Euro. Dies ist erforderlich, um die weiteren geplanten Maßnahmen wie die Sanierung des Bergwegs, die Projektentwicklung auf dem "Hirsch-Areal", die Toilettensanierung im Rathaus oder die Schaffung neuer öffentlicher Stellplätze "In den Höfen" und in der Eisenbahnstraße zu realisieren.

"Beim Landessanierungsprogramm kommen die Fördermittel an der Basis an", verdeutlichte Bürgermeister Daniel Retsch. Im Sanierungsgebiet "Ortsmitte I" wurden von 2008 bis 2019 insgesamt 46 Modernisierungserhebungen erarbeitet. Daraus wurden 36 Modernisierungsvereinbarungen abgeschlossen, 34 private Maßnahmen sind abgeschlossen. Die bereits durchgeführten und noch in Umsetzung befindlichen privaten Modernisierungen haben Investitionen von etwa 4,25 Millionen Euro ausgelöst.

Als kommunale Projekte wurden der Kindergarten in Weisenbach erworben, die Murgbrücke saniert, ein Wohngebäude und ein Schuppen "In den Höfen" gekauft und abgebrochen sowie die Straße komplett saniert. Die Sanierung der Jahnstraße mit den dortigen Stützmauern, die Toilettenanlage bei der Heimatstube sowie die Sanierung der Vereinsräume in der Sporthalle wurden ebenfalls durch das Programm gefördert.

LSP hat hohen

Stellenwert

Mittel aus dem Landessanierungsprogramm flossen in die Sanierung des Rathauses, in die Sanierung der Weinbergstraße und die Restmodernisierung des Kindergartens.

Kämmerer Werner Krieg verdeutlichte einige der Projekte anhand einer Präsentation der Stadtentwicklungsgesellschaft STEG. Steffen Miles (CDU) hob den hohen Stellenwert des Sanierungsprogramms für die Projekte der Gemeinde und von Bürgern hervor. Auch Uwe Rothenberger (FWV) lobte das Förderprogramm. Gemeinden von der Größe Weisenbachs könnten manche Aufgaben ohne Förderung gar nicht erfüllen.

Wenn der Aufstockungsantrag genehmigt wird, können alle in den Jahren 2020 / 2021 vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt werden. Nach Abschluss des Sanierungsgebiets Ortsmitte I kann dann ein Antrag für den Bereich Ortsmitte II gestellt werden.

Einstimmig erfolgte auch der Beschluss, eine neue mobile Tragkraftspritze für die Feuerwehr anzuschaffen. Das bisher vorhandene Gerät ist 25 Jahre alt und defekt. Eine Reparatur lohne sich nicht, da keine Garantie gegeben werden könne. Auch von der Anschaffung einer gebrauchten Spritze riet die Feuerwehr ab. Das bevorzugte Modell sei bereits bei den Kameraden in Forbach im Einsatz. Die Kollegen seien damit sehr zufrieden, dort habe man sich die Pumpe vorführen lassen, erläuterte Kommandant Adrian Klaiber im Gremium. Die mobile Pumpe werde für Einsätze in den Außenbereichen der Gemeinde benötigt, um größere Entfernungen zum Trinkwassernetz zu überbrücken.

Derzeit müsste im Bedarfsfall auf Pumpen der Kollegen aus Forbach oder Gernsbach zurückgegriffen werden, so Klaiber. Die Feuerwehr erstelle keinen "Wunschkatalog", sondern wolle lediglich "das, was wir brauchen", verdeutlichte der Kommandant.

Einstimmig erfolgte der Beschluss, eine neue Tragkraftspritze zum Preis von rund 15 000 Euro anzuschaffen. "Die Pumpe ist wichtig für unsere Sicherheit", sage Uwe Rothenberger. Es werde nichts bestellt, was die Feuerwehr nicht brauche. Wegen der Dringlichkeit der Anschaffung wurde von einer Ausschreibung abgesehen. Die Lieferzeit beträgt etwa acht Wochen.

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