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Veranstaltung offenbart künstlerisches Potenzial
Künstler Jean-Paul Ernewein (rechts) mit seiner Skulptur 'Die fünf Sinnesorgane'. Foto: Gangl
13.03.2018 - 00:00 Uhr
Von Anne-Rose Gangl

Bietigheim - Wer sich am Wochenende im "Alten Tabakschuppen" in Bietigheim einmal um 360 Grad gedreht hatte, war sprachlos, denn er erkannte auf einen Blick, wie viel künstlerisches Potenzial in der deutsch-französischen Grenzregion vorhanden ist. Zum ersten Mal fand das deutsch-französische "Rendez-vous der Künste" in Bietigheim statt. Die aus dem elsässischen Roppenheim bekannte Ausstellung lockte unzählige Kunstfreunde aus dem gesamten Pamina-Raum in die badische Gemeinde.

Schon zur Eröffnung am Samstagabend erhielt das deutsch-französische Künstlertreffen, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Constantin Braun stand, viel Aufmerksamkeit. "Unser Bietigheimer Bürgermeister knüpfte Kontakte zu seinen elsässischen Kollegen aus Auenheim und Roppenheim, und Gilbert Rinckel, ehemaliger Bürgermeister von Roppenheim, der mit mir zusammen das grenzüberschreitende Künstlertreffen vor zehn Jahren ins Leben rief, stellte die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler auf elsässisch vor", freute sich Initiator und Organisator Theodor Kiffmeier.

Bereits bei diesem Treffen zeigte sich, dass das Ziel des deutsch-französischen Rendezvous erreicht wurde: Besucher und Künstler, Künstler untereinander und Politiker tauschten sich über die Grenzen hinweg aus.

"Es war phänomenal, wie die Gemeinde Bietigheim, aber auch die elsässischen Freunde uns unterstützt haben", sagte Kiffmeier und dankte der Gemeinde Auenheim für die Bereitstellung der Ausstellungswände sowie dem VdK-Ortsverein Bietigheim und der Flüchtlingsinitiative "Hand in Hand" für die Unterstützung bei der Bewirtung der Besucher. "Das deutsch-französische Rendez-vous der Künste werde ich auch weiterhin in Bietigheim organisieren", betonte Kiffmeier. Auch seine Frau Renate, die mit ihren Specksteinarbeiten auf reges Interesse stieß, fand: "Das war ein richtiges schönes Wochenende!"

Zwölf Künstler stellten im "Alten Tabakschuppen" ihre Gemälde und Skulpturen aus. Mit dabei waren Constance Hoth (Karlsruhe), Renate Kiffmeier (Bietigheim), Stephanie Bollian (Rastatt), Monika Pankok (Roppenheim), Jean-Paul Ernewein (Soufflenheim), Marion Hämer (Karlsruhe), Friederike Hempelmann (Karlsruhe), Gaston Schnaebele (Soufflenheim), Paul Diethmueller (Lipsheim), Ilona Schubert (Bietigheim), Jens Lowinger (Karlsruhe) und Alexandre Papadopoulos (Straßburg). "Hier in Deutschland kamen bei der Ausstellung viele Leute an den Stand, die sich trauten, Fragen zu stellen", erzählte Jean-Paul Ernewein aus Soufflenheim, der mit seiner Holzskulptur "Die fünf Sinnesorgane, die fünf Kontinente" in den Mittelpunkt rückte. Mit Meißel und Schleife hatte er die fast zwei Meter hohe Figur aus einem beim Sturm Lothar umgefallenen Lindenbaum aus dem Haguenauer Forst erarbeitet.

Doch nicht nur Malerei und Skulpturen waren zu sehen. Ohren und Augen wurden durch Musik und Tanz verwöhnt. Bauchtänzerin Izabella Bellydance und der TanzRaum Rastatt zogen die Blicke auf ihre Bewegungen. Helmut Manz an der Gitarre und Christoph Meier an der Bratsche widmeten sich Bob Dylan, "Pomp und Zwielicht" überbrachte ein musikalisches Spektakel, die Formation "Play Jazz" bot Jazz und Swing und die junge Sängerin Kira Borgardt überzeugten mit Charthits.

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