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Lindenstraße kommt auf den Prüfstand
In der Lindenstraße liegt vieles im Argen. Der Gemeinderat hat diese Woche erste Planungsaufträge für die Sanierung vergeben.  Foto: Heck
22.03.2018 - 00:00 Uhr
Steinmauern (HH) - Es wird noch eine gute Weile dauern, bis die Lindenstraße erneuert wird, auch wenn der Gemeinderat am Dienstagabend den ersten Schritt dafür getan hat. Durch einstimmigen Beschluss wurde auf Vorschlag der Verwaltung das Ingenieurbüro SI mit Sitz in Weilheim/Teck beauftragt, die Straße einer Bestandsaufnahme zu unterziehen.

Dabei soll nicht nur der straßenbauliche Zustand, sondern auch der Sanierungsbedarf der Kanalisation und der Trinkwasserleitung ermittelt werden. Auf die Erhebung der Grundlagen sollen eine Vorplanung und eine Kostenberechnung für die erforderlichen Maßnahmen erstellt werden. Das Honorarangebot für diese Vorarbeiten lautet auf eine Pauschale von 24 500 Euro.

Der Sitzungsunterlage war zu entnehmen, dass bei der Wasserleitung auf jeden Fall "eine "Kompletterneuerung zu befürworten" sei, da durch Reparaturen von Rohrbrüchen im Untergrund "ein Flickenteppich" entstanden sei. Die Straßenoberfläche soll "verkehrsberuhigt umgestaltet" werden. Für diese Umwandlung kann mit 60 Prozent Zuschuss gerechnet werden, da die Lindenstraße zum Sanierungsgebiet "Ortsmitte" gehört, wie Bürgermeister Siegfried Schaaf hervorhob. Wie genau die Neugestaltung aussehen soll, muss noch beraten werden. "Wir stehen erst am Anfang", betonte Schaaf. Sobald sich der Gemeinderat für erste Planvarianten entschieden habe, werde man die Anwohner in die weitere Fortentwicklung einbeziehen.

Julio Pardo Pose (BV) war der Meinung, dass man den Planern von vornherein ein paar Vorgaben "mit auf den Weg geben" sollte, etwa die Notwendigkeit, dass das in der Lindenstraße ansässige Autohaus mit Fahrzeugtransportern beliefert werden muss. Es sei "ganz klar", antwortete Schaaf, dass solche Gegebenheiten berücksichtigt werden müssten. Das Planungsbüro werde sich selbstverständlich "vor Ort" ein Bild machen. Reinhard Fraß (CDU) hielt eine gute Planung der Parkierung für bedeutsam.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass SI für die Gemeinde schon etliche Projekte "zur Zufriedenheit" durchgeführt habe. So war es zum Beispiel beim Umbau der Haupt- und der Gartenstraße tätig und hat auch das Baugebiet "Breithölzer, Waldäcker" konzipiert.

Matthias Götz (CDU) sah auch für die Rheinstraße großen Sanierungsbedarf. Diese stehe ebenfalls auf der Agenda, man habe es sich "schon vorgenommen", erklärte Schaaf. Sie sei auch im Förderprogramm enthalten. Darüber hinaus werde man sich noch mit weiteren Straßen beschäftigen müssen.

Die Lindenstraße genieße jedoch aufgrund ihres schlechten Zustands Priorität. Man schiebe ihre Erneuerung schon zehn Jahre vor sich her. Zwei Jahre werden auf jeden Fall wohl noch dazukommen. Die Umsetzung der Pläne könne erst 2019 und 2020 erfolgen, machte Schaaf deutlich. Vor den Bauarbeiten soll im nächsten Jahr in der alten Lindenstraße noch das Straßenfest stattfinden, das alle fünf Jahre veranstaltet wird.

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