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Restaurant krönt Möbelhaus
Ehrmann kommt: Die Baufirmen haben bereits vorgelegt; jetzt ist auch der symbolische Spatenstich vollbracht.  Foto: Mauderer
31.03.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Im vierten Quartal dieses Jahres will das Familienunternehmen Ehrmann sein Einrichtungshaus an der Ecke Rauentaler Straße/Baulandstraße in Rastatt eröffnen. Beim symbolischen Spatenstich am Donnerstag überraschte Firmenchef Horst Ehrmann mit zwei Neuigkeiten: Auf der obersten Etage wird ein Restaurant mit mehr als 200 Sitzplätzen inklusive Außenterrasse mit Blick auf den Schwarzwald und "Kinderparadies" entstehen. Durch diese Umplanung werden deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen.

Das Restaurant wolle das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Landau hat, selbst betreiben, kündigte Ehrmann an. Deshalb werde man am Standort 110 Mitarbeiter, davon zehn Auszubildende, beschäftigen. Bislang war stets von 80 Beschäftigten die Rede. Der Unternehmenschef bekannte, dass man eine gewisse Sorge hatte, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Nachdem mittlerweile 70 Prozent der Belegschaft stehen, sei er "guten Mutes", rechtzeitig alle Stellen adäquat besetzen zu können, sagte Ehrmann.

28 Millionen Euro investiert Ehrmann in Rastatt. Nach Angaben des Unternehmenschefs, der die "schnelle und kompetente" Arbeit der Stadtverwaltung lobte, sind 95 Prozent der Aufträge vergeben; die meisten an Firmen in der Region. Das Konzept sieht ein dreieinhalbgeschossiges Gebäude mit Zufahrten von der Rauentaler Straße und Baulandstraße vor. Ehrmann hatte das 33000 Quadratmeter große Grundstück von der Stadt Rastatt gekauft. Die Verkaufsfläche wird rund 18000 Quadratmeter betragen. Kunden finden ein Sortiment aus Küchen-, Wohn-, Speise- und Schlafzimmermöbeln. Hinzu kommen Leuchten, Teppiche, Heimtextilien und Haushaltswaren sowie eine Boutique. Ehrmann betreibt bereits Einrichtungshäuser in Landau, Reilingen, Herxheim und Frankenthal, zudem drei SB-Möbelmärkte in Neustadt, Germersheim und Landau.

OB Hans Jürgen Pütsch zeigte sich "froh und stolz", dass man Ehrmann gewonnen habe. Der Rathaus-Chef erinnerte daran, dass für Rastatt allein das Einrichtungshaus in dieser Dimension nach den Vorgaben des Landesplanungsrechts nicht genehmigungsfähig gewesen wäre. Erst durch einen raumordnerischen Vertrag mit den Städten Baden-Baden, Bühl, Gaggenau und Gernsbach, ausdrücklich begrüßt vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein, wurde der Weg für die Ansiedlung des Möbelhauses geebnet.

Dass die Verkehrsinfrastruktur rund ums Industriegebiet mit dessen Wachstum nicht mithält, verhehlte Pütsch zwar nicht. Deswegen allerdings Ansiedlungen nicht vorzunehmen, "können wir uns nicht leisten", meinte der OB.

Laut einem Verkehrsgutachten, das vor einem Jahr im Rastatter Gemeinderat vorgestellt worden ist, wird Möbel-Ehrmann eine tägliche Verkehrsbelastung von 1475 Autos und 28 Lastwagen auslösen.

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