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Gute Diskussionen mit wenigen Besuchern
Den Ausbau der Elektromobilität in der Region haben sich die Verantwortlichen von Regio-Energie auf die Fahnen geschrieben.  Foto: dpa
08.05.2018 - 00:00 Uhr
Von Marius Merkel

Rastatt - Der Erfolg, den sich die Verantwortlichen vom Energienetzwerk Regio-Energie erhofft haben, blieb aus. Mit der Intention, die Bürger an der Entwicklung des Elektromobilitätskonzepts teilhaben zu lassen, machten sie sich im April auf Tour (wir berichteten). Der Andrang zu den acht Informationsveranstaltungen in den Mitgliedskommunen (Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Kuppenheim, Malsch, Muggensturm, Ötigheim, Steinmauern) hätte dabei größer sein können. Viele Plätze blieben leer.

"Wir haben durchaus auf mehr Resonanz gehofft", bestätigte Robert Gärtner, einer der beiden Geschäftsführer von Regio-Energie. Obwohl das Thema E-Mobilität aktuell die Menschen sehr beschäftige und in aller Munde sei, waren es laut seiner Aussagen "schwache Besucherzahlen". Zwischen einstelligen Werten bis maximal 20 Interessierte besuchten die Veranstaltungen. So kamen rund 100 Personen zu den acht Treffen.

Bei der Auftaktveranstaltung in Steinmauern war der Zuspruch mit 18 Beteiligten noch mit am Größten. Die Bestbesuchte war mit 20 Personen in Bischweier, bei der jedoch auch Einwohner der Gemeinden Kuppenheim und Muggensturm teilnahmen. Fünf Neugierige waren es dagegen nur in Elchesheim-Illingen. Bewährt habe sich eine "Roadshow" in Ötigheim, bei der die Besucher diverse E-Fahrzeuge betrachten konnten. "Mit den Anwesenden waren es durchaus konstruktive Diskussionen. Ich denke aber, dass das Thema einfach noch nicht bei jedem angekommen ist", sagte Sascha Maier, ebenfalls Geschäftsführer des Netzwerks.

Mit den Bürgern wurden verschiedene Themenkomplexe diskutiert. Wo liegen Hemmnisse im Bereich E-Mobilität? Was müsste getan werden, damit das Auto stehengelassen wird? Welche Erwartungen gibt es an die Kommune? "Die Ergebnisse aus den Diskussionsrunden fließen in das Konzept mit ein. Die Daten, Anregungen und Wünsche der Bürger sind ein wichtiger Bestandteil", erklärt Ilona Schust, die Projektleiterin des beauftragten Unternehmens Energie Baden-Württemberg (EnBW). Besonders sei den Bürgern der Preis und die Reichweite der Elektrofahrzeuge immer wieder ein Dorn im Auge. Beschäftigt habe die Anwesenden zudem eine geeignete Ladeinfrastruktur und passende Standorte für Ladestationen.

Sich von den geringen Besucherzahlen abschrecken lassen, kommt für Geschäftsführer Maier nicht infrage. "Wir wollen einen Anreiz schaffen. Wir sehen es als Aufgabe, die Bürger zu informieren und eine Transparenz zur Thematik E-Mobilität zu verschaffen." Aktuell werden Daten gesammelt, zu was die teilnehmenden Kommunen für die E-Mobilität imstande sind zu leisten. Des Weiteren erfolgt die Auswertung der Bürgeranregungen. "Bis zum Jahresende soll das Konzept dann vollständig sein und auf den Weg gebracht werden", erklärt Schust.

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