"Gut leben im Alter"
Welche konkrete Unterstützung Ältere von der Gemeinde Au am Rhein erhoffen, soll eine Umfrage zeigen.  Foto:  Heck
14.05.2018 - 00:00 Uhr
Au am Rhein (HH) - Eine Umfrage jagt die nächste, hat man in Au am Rhein den Eindruck. Im vergangenen Jahr wurden Einwohner im Rentenalter nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gefragt, vor einigen Tagen begann über soziale Medien eine Erhebung unter Jugendlichen (wir berichteten). In dieser Woche folgt Umfrage Nummer drei, die sich wieder an Senioren richtet, diesmal ab einem Alter von 70 Jahren.

Unter der Überschrift "Gut leben im Alter" will der Seniorenbeirat erkunden, was man sich für den Fall erhofft, wenn Pflege oder anderweitige Unterstützung benötigt wird. Über die neue Umfrage informierten Bürgermeisterin Veronika Laukart und Konrad Roth, Sprecher des Seniorenbeirats, bei einem Pressegespräch. Die Befragung startet am heutigen Montag.

Den Fragebogen lässt die Gemeinde den rund 570 Personen, die zur Zielgruppe zählen, direkt zustellen. Sie werden gebeten, den Fragekatalog binnen drei Wochen auszufüllen und ihn anonym und portofrei mit einem beigelegten Rückumschlag zur Post zu geben. Als Empfänger steht im Adressfeld das Marktforschungsinstitut L-Q-M in Mainz, das mit der Durchführung beauftragt wurde.

Die Kosten werden aus dem Preisgeld finanziert, das die Gemeinde vergangenes Jahr im Ideenwettbewerb "Quartier 2020" gewonnen hat. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in weiteren Bürgerwerkstätten der "Generation 65 +" in konkrete Maßnahmenvorschläge umgewandelt werden.

Die Resultate aus der 2017 durchgeführten Befragung, die sich hauptsächlich um Freizeitaktivitäten drehte, sind bereits bei zwei Werkstatttreffen vertieft worden. Mit den Jugendthemen soll, wie bereits berichtet, ähnlich verfahren werden.

Die Umfrage solle über drei Felder Aufschluss geben, erklärte Roth: Lebensgefühl und Wohnsituation, soziale Kontakte sowie Ansprüche an die kommunale Infrastruktur.

Man wolle das Interesse an alternativen Wohnformen ausloten, nannte Roth ein spezielles Beispiel. Die Gemeinde, fügte Bürgermeisterin Laukart hinzu, erhoffe sich genauere Erkenntnisse darüber, wo man ansetzen müsse. Ein Projekt könnte etwa eine Tagesstätte sein. Zunächst sei eine große Beteiligung an der Umfrage wichtig, deshalb hoffen Roth und Laukart auf einen starken Rücklauf.

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