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Viel körperliche Arbeit für die Kultur
Der Aufbau beginnt: Städtische Mitarbeiter errichten am Rand des Marktplatzes den tête-à-tête-Infostand, den der Förderverein betreut.  Foto: Stadt Rastatt
26.05.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (red) - Vorfreude, gemischt mit positivem Vorbereitungsstress: Wenn am Dienstagabend, 29. Mai, mit einem Tusch das Straßentheaterfestival tête-à-tête eingeläutet wird, haben an die 60 Mitarbeiter der städtischen Technischen Betriebe bereits Hunderte Arbeitsstunden fürs Festival geleistet. Denn, wie die städtische Pressestelle betont: Auch ihre helfenden Hände im Hintergrund sollen dafür sorgen, dass das Festival reibungslos läuft, Künstler wie Besucher gute Bedingungen vorfinden - und sich die Barockstadt in sauberem und sicherem Zustand präsentiert.

Verantwortlich bei der Stadt Rastatt für die technische Koordination des tête-à-tête ist Martin Koch, im Hauptberuf Leiter des Kundenbereichs Forst und oberster Stadtförster. Schon seit den Anfangsjahren des internationalen Straßentheaterfestivals ist er mit Leidenschaft dabei. In Abstimmung mit der Festivalleitung sorgt er - sozusagen als städtischer Regisseur im Team der professionellen Veranstaltungstechniker der Badner Halle - nicht nur dafür, dass der künstlerische Spielbetrieb funktioniert. Er plant auch die von der Stadt zu erbringende Infrastruktur für das Drumherum an den Spielorten und koordiniert die Arbeitseinsätze der Mitarbeiter der Technischen Betriebe im Zusammenspiel mit den Mitarbeitern der Stadtwerke und den Technikern der Badner Halle.

So sorgen unter seiner Regie die Mitarbeiter der Technischen Betriebe für das Anbringen von Werbetafeln und -bannern. Sie beschaffen und transportieren Künstlerbedarf und richten die Garderoben in unterschiedlichen Gebäuden nahe der Spielorte ein; beispielsweise im Rathaus, im Schloss oder im Bauhof. Die regelmäßige Verpflegung der Künstler mit Getränken, Obst und Müsliriegel gehört auch zum Job der städtischen Mitarbeiter. Und natürlich alles rund um Auf- und Abbauten, Absperrungen und Abfallbeseitigung.

Damit das veranlasste Verkehrskonzept funktioniert, müssen Schilder und Absperrungen aufgebaut werden für gesperrte Straßen und Plätze oder für Umleitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Maßnahmen fürs Sicherheitskonzept, betont die Stadtverwaltung. So werden Pflanzkübel als Tempobremsen installiert oder die Spielorte durch Sperrgitter gesichert. Bis zu 880 Sitzbänke transportieren die Mitarbeiter außerdem zu den Veranstaltungen, bauen sie auf und kontrollieren. Sie richten einen großen Fahrrad-Abstellplatz im Hof der Hansjakobschule ein, der dann während des Festivals vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) betreut wird. Und nicht zuletzt sind sie unterwegs, um die Stadt sauber zu halten. Straßenreinigung und Abfallentsorgung sind nach Angaben der Verwaltung während der Festivaltage ständige Aufgabe von zehn Mitarbeitern täglich.

Aber bereits weit im Vorfeld des Festivals haben die Arbeiten begonnen. Die aufwendige Reinigung der vergitterten Baumscheiben in der Innenstadt sei erledigt. Und auch für die Unkrautbeseitigung sei viel Zeit und Arbeitseinsatz investiert worden, zieht die Pressestelle Bilanz. Nicht zuletzt haben die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei in der Innenstadt Pflanzen eingesetzt und aufgehängt, um für eine blühende Barockstadt zu sorgen.

Insgesamt war und ist bei all den Aktivitäten im Hintergrund ganz schön viel körperliche Arbeit mit Köpfchen angesagt. Die Vorbereitungen sind zum großen Teil erledigt. "Jetzt kann das Festival kommen", sieht man sich aufseiten der Stadt gerüstet - auch wenn in den frühen Morgenstunden des kommenden Mittwochs, 30. Mai, noch mal ein Großeinsatz ansteht. Dann wird die Innenstadt innerhalb weniger Stunden zum Festivalort umgestaltet.

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