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Neue Pläne für ehemaliges SWI-Gebäude
Neue Pläne für ehemaliges SWI-Gebäude
02.06.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Aufgrund von Neustrukturierungen in der Verwaltung und damit verbundener Raumnot nimmt die Stadt Abstand von den lange gehegten Plänen, das ehemalige SWI-Gebäude in der Karlstraße aufzugeben. Stattdessen soll es saniert und neue Heimstatt des an seine Kapazitätsgrenzen stoßenden Stadtarchivs werden. Gute Nachricht für den Jiu-Jitsu-Kampfsportverein und Art Canrobert, die in dem Gebäude ihre angemieteten Domizile haben: Sie können damit dauerhaft bleiben und sind vom Druck befreit, neue Räume finden zu müssen.

So zumindest lautet der Vorschlag der Stadtverwaltung, den sie dem Verwaltungs- und Finanzausschuss am Montag vorlegt. Außerdem sollen für zunächst fünf Jahre weitere Räume in der Kaiserstraße 50 angemietet werden (dort war bis 2009 unter anderem das Bürgerbüro untergebracht).

Die Stadtverwaltung sieht dringenden Handlungsbedarf, weil bereits jetzt Platznot im sanierungsbedürftigen Verwaltungsgebäude Kaiserstraße 48a herrsche, durch die Schaffung von Barrierefreiheit Büroräume wegfallen, die Schaffung neuer Stellen anstehe (Einrichtung einer zentralen Vergabestelle und eines zentralen Gebäudemanagements) und die Toiletten dort dringend saniert werden müssten. In absehbarer zeit mache dies einen Anbau erforderlich. Für die Übergangsphase soll die Raumanmietung in der Kaiserstraße 50 zum Zuge kommen.

Die Sanierung des früheren SWI-Gebäudes in der Karlstraße soll indes eine Dauerlösung fürs Stadtarchiv und die ansässigen Vereine werden. Das noch zerstückelte Archiv ist derzeit in Räumen der Kaiserstraße 48a, des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums sowie des Rathauses Herrenstraße 15 untergebracht. Mit einer Größe von rund 940 Quadratmetern eigne sich das zweite OG des ehemaligen SWI-Gebäudes "optimal" zur langfristigen Unterbringung, so die Verwaltung. Die leerstehende Fläche im ersten OG mit rund 400 Quadratmetern könnten als Reservefläche oder neue Dependance für das WGM vorgehalten werden, das bislang Büros und Lagerflächen in der ehemaligen Standortkommandantur belegt. So "zukunftsorientiert und nachhaltig" die Verwaltung diese Lösung sieht - eine belastbare Kostenschätzung liegt noch nicht vor. Im Jahr 2010 war man noch von 2,1 Millionen Euro ausgegangen, ein Betrag, den man sich bei der damaligen Haushaltslage nicht in der Lage sah aufzubringen. Sanierung sowie Umzug des Stadtarchivs sind 2020/21 anvisiert. Weder Jiu-Jitsu-Kampfsportverein noch Art Canrobert war es in der Vergangenheit gelungen, neue Domizile zu finden. Ansonsten hätte die Stadt das stark sanierungsbedürftige Gebäude wohl schon lange nicht mehr im Bestand.

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