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Gummistiefelweitwurf: Hoher Spaßfaktor im Ried
Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb in Plittersdorf: 24 Teams stellen sich den Herausforderungen. Foto: Butz
04.06.2018 - 00:00 Uhr
Von Hugo Butz

Rastatt - Trotz großer Veranstaltungskonkurrenz am Wochenende konnten die "Rieder Altrhiehexe" mit ihrem Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb einen vollen Erfolg erzielen. Der zweiten Auflage dieses sportlichen Wettbewerbs wohnten schon am frühen Samstagnachmittag gut 200 Personen bei.

Dabei erwies sich einmal mehr die Sportanlage bei der Plittersdorfer Altrheinhalle als idealer Wettkampfort für dieses außergewöhnliche Sportevent. Dieses hatte sich auch bis zum SWR herumgesprochen, und so weilte am Nachmittag ein Fernsehteam auf der Anlage für einen Kurzbericht in der Landesschau.

"Die Startplätze waren nach der Ausschreibung umgehend vergriffen", berichtet Vorsitzender Daniel Kölmel. So stellten sich Plittersdorfer Vereine und sonstige Gruppierungen sowie befreundete Narrenzünfte in zwei Wettbewerben den Herausforderungen. "Die Nachfrage war deutlich höher, wir können aus Kapazitätsgründen allerdings nicht mehr als 24 Teams berücksichtigen", so Kölmel. Über Vor- und Zwischenrunde galt es, sich für das Finale zu qualifizieren. Je drei Werfer pro Mannschaft mit je drei Würfen stellten sich der Konkurrenz. Geworfen wurde mit handelsüblichen Stiefeln, der jeweils weiteste Wurf pro Teilnehmer wurde zentimetergenau ermittelt und die Würfe addiert. Lautstark wurden die einzelnen Teams von ihren Fans angefeuert, wie auch sehr weite Würfe mit großem Applaus bedacht wurden. Mit zur guten Stimmung trug die Moderation von Tiemen Glatt bei, der in gewohnt souveräner Art, gepaart mit viel Humor, die Wettbewerbe kommentierte und versuchte, die Stiefelwerfer zu Höchstleistungen zu animieren. Erfreulich war auch die Tatsache, dass sich ein Frauenteam der Konkurrenz stellte.

Gleichwohl funktionierte das nicht immer bei jedem Teilnehmer. Da flogen schon mal die Stiefel kreuz und quer über das Sportgelände. Dank der hohen Präsenz der "Altrhiehexe" an den Wettkampfbahnen sollte dies jedoch kein Problem sein. Interessant zu beobachten waren allemal die verschiedenen Taktiken, die zutage traten. Mit und ohne Handschuhe, über den Kopf, mit Drehung, längerer oder kürzerer Anlauf - man versuchte sich mit sämtlichen Tricks zu behelfen. "Im Schnitt lag die durchschnittliche Weite während der Vorrunde bei etwa 22 Metern", stelle Tiemen Glatt fest.

Diese sollte sich in der Endrunde aber wesentlich steigern. Bei den örtlichen Vereinen und Gruppierungen siegte letztlich sehr deutlich die KJG Plittersdorf mit 87,77 Metern, vor den "Schnoogebadscher mit 76,62 Metern und dem "Alm Team Buam" mit 75,85 Metern.

Eine Zentimeterentscheidung gab es bei den Narrenzünften. Die "Kühlseehexe" Sandweier lagen mit 87,13 Metern minimale zehn Zentimeter vor den "Gruddenauhexe" Ötigheim. Dritter wurden hier die "Wildsaue vom Schollebunker" Scherzheim mit 77,42 Metern.

Leider konnten die "Gruddenauhexe" ihr Ergebnis der Zwischenrunde nicht wiederholen, mit 88,08 Metern gelang den Telldörfler insgesamt das beste Ergebnis.

Der bestehende Deutsche Einzelrekord mit 53,23 Metern war nicht in Gefahr, dennoch erzielte ein Werfer der "Kühlseehexe" mit 34,88 Metern ein beachtliches Ergebnis.

Am Abend heizte der "DJ von der Alm" Alexander Stetter bei der Ü25-Party nochmals kräftig die Stimmung an.

Resümierend stellte ein zufriedener Vorsitzender Daniel Kölmel fest: "Wetter perfekt, sehr gut verlaufene Wettkämpfe, ein Spaßfaktor im Ried mit hohem Stellenwert und die Gewissheit, wieder einmal ein Glanzlicht gesetzt zu haben."

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