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"Eine Reise durch die Galaxie"
Jede Menge Aktion und Spaß gibt es beim Zeltwochenende des katholischen Dekanats Rastatt in Steinmauern.  Foto: Behrendt
11.06.2018 - 00:00 Uhr
Von Manuela Behrendt

Steinmauern - 69 Kinder zwischen neun und 16 Jahren aus dem katholischen Dekanat Rastatt schlugen am Wochenende ihre Zelte in Steinmauern auf. Hinter der Turn- und Sporthalle begaben sich die jungen Camper auf "Eine Reise durch die Galaxie".

Große und kleine Zelte waren auf dem Sportplatz aufgebaut und boten eine bunte Szenerie. "In einem Zelt schlafen, ist etwas Besonderes", berichtete Organisatorin Carina Wacker. Nach fünfjähriger Pause hatte die Dekanatsjugendreferentin das Zeltwochenende 2016 zu neuem Leben erweckt. "Hautnah in einem Zelt Natur und Elemente zu erleben" sei heute für Kinder und Jugendliche ein nicht alltägliches Abenteuer.

Dieses fiel jedoch zunächst ins Wasser, denn wegen des vorhergesagten Unwetters am Freitagabend übernachtete man sicherheitshalber in der Halle. Mit Unterstützung von 18 Gruppenleitern und elf Vorbereitungsteamern hatte Wacker ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Mit großem Elan nahmen die Kids, allesamt Ministranten im Dekanat, an den Gruppenspielen teil. Dabei ging es vor allem darum, den Gemeinschaftssinn zu stärken und innerhalb einer Gruppe miteinander zielgerichtet Aufgaben zu lösen. "Veranstaltungen wie diese gehören für die Minis zu den Highlights des Jahres", sagte Wacker. Und: "Wir bieten unseren Ministranten regelmäßige Erlebniswochenenden neben ihrem Altardienst." Gemeinsame Kanufahrten, Wanderungen oder eben ein Zeltwochenende "bieten den Kids die Möglichkeit, über den Tellerrand der eigenen Seelsorgeeinheit hinaus Kinder und Jugendliche, die ebenfalls als Minis dienen, kennenzulernen und Freundschaften zu schließen".

Am Samstagmorgen stand "Wasser auf dem Mond" im Mittelpunkt. In acht Gruppen traten die Minis gegeneinander an. Die Aufgabenstellung war nicht einfach. Mit dem besonderen "Mondwasser" waren zusammen mit irdischen und extraterrestrischen Zutaten intergalaktische, trinkbare Cocktails zu kreieren, die am Schluss eine Jury verkostete und bewertete. Der Weg zum Cocktail war kompliziert. Zunächst galt es, Mondkristalle in verschiedenen Farben zu finden. Diese waren auf dem Sportplatz versteckt, mussten dringend her, denn sie waren auf dem intergalaktischen Schwarzmarkt das Zahlungsmittel, um besonders hippe Cocktailzutaten käuflich zu erwerben. Wie es sich für ein futuristisches Spiel gehört, hing das Leben jedes Einzelnen an einem Band.

Da dieses Lebensband klaubar war, musste es verteidigt werden, denn Einkäufe durfte die Gruppe nur als Gesamtheit erledigen. Diese Gesamtheit war nur dann gegeben, wenn alle Gruppenmitglieder im Besitz ihres Lebensbands waren. Um die Verzwicktheit des Spiels zu komplettieren, trieben zwei Diebe in der Spielarena ihr Unwesen, stahlen Lebensbänder, Cocktailzutaten und Mondkristalle. Unter dem Strich der perfekte Anreiz, um "als Gruppe Aufgaben zu lösen und zu lernen, miteinander Strategien zu entwickeln", erklärte der 23-jährige Philipp aus Ottenau, der bereits zum dritten Mal als Gruppenleiter ein Zeltwochenende begleitete. Zu dem Erlebniswochenende in Steinmauern gehörten außerdem eine Nachtwanderung, ein Abend am Lagerfeuer sowie ein sonntäglicher Gottesdienst.

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