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Grünes Licht für Ried-Dörfer
Pläne für Ottersdorf: Wo jetzt noch Bäume stehen und dahinter der Bolzplatz liegt, soll künftig ein Supermarkt Platz finden.  Foto: Mauderer
28.06.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Mit ihren Entwicklungszielen für Ottersdorf und Plittersdorf hat die Stadt Rastatt den Regionalverband Mittlerer Oberrhein auf ihrer Seite. Eigentlich würde die geplante Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts am südöstlichen Ortseingang von Ottersdorf den Vorgaben der Raumordnung widersprechen. Doch das Gremium stimmte gestern bei einer Enthaltung einer Abweichung von den Planungszielen zu.

Verbandsdirektor Gerd Hager erklärte, die Stadt Rastatt habe die Dorfentwicklungspläne für ihre fünf Stadtteile "vorbildlich" umgesetzt - sowohl was die Bürgerdialoge angehe als auch die Einbeziehung der Planer.

Die Vorhaben für Ottersdorf und Plittersdorf erfordern einige planungsrechtliche Korrekturen, die auch der gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft bereits auf den Weg gebracht hat. Am südöstlichen Ortseingang von Ottersdorf soll anstelle des Bolzplatzes ein Supermarkt angesiedelt werden. Die Gewerbefläche würde somit auf 1,57 Hektar wachsen; gegebenenfalls wäre dann sogar Platz für ein Feuerwehrgerätehaus und/oder Gewerbe. Im Regionalverband war gestern zumindest zu hören, dass ortsansässige Betriebe an einer Umsiedlung interessiert seien und damit im Ortskern Flächen für Wohnbebauung freimachen könnten.

Da der Regionalplan auf der geplanten Gewerbefläche bislang eine Grünzäsur festlegt, muss ein Ausgleich geschaffen werden. Südwestlich des Mercedes-Benz-Werks soll deshalb eine Fläche aufgeforstet werden.

Die Flächenbilanz stieß im Planungsausschuss allerdings auf Kritik von Manuel Hummel (Grüne). Unterm Strich gehe erneut landwirtschaftliche Fläche verloren. Landrat Jürgen Bäuerle (CDU) begrüßte dagegen das Gesamtpaket.

Der vom Regionalverband gutgeheißene Raumordnungsvertrag sieht für Plittersdorf am östlichen Ortsrand eine Arrondierung vor, mit der man fast einen Hektar für Wohnbebauung gewinnen kann. Auf dem ehemaligen Sägewerksareal im Süden sollen 2,7 Hektar gewerbliche Fläche umgewidmet werden, um eine Wohnbebauung sowie ein Feuerwehrgerätehaus und einen Nahversorger zu ermöglichen.

Und schließlich darf am südlichen Ortsausgang von Plittersdorf eine Fläche für den Neubau des Kindergartens ausgewiesen werden.

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