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Glaubenslabyrinth, jede Menge Action und Briefe an den Papst
Kreativ, spirituell und erlebnispädagogisch: Das Programm des ersten Dekanat-Jugendtags zeigt sich vielfältig.  Foto: Riemer
16.07.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (hr) - Hoch her ging es in und um Herz Jesu am Samstag beim Jugendtag des katholischen Dekanats Rastatt. "Wir wollen zeigen: Die Kirche ist nicht verstaubt. Lernt Tanzen, damit die Engel im Himmel Freude haben", zitierte Pfarrer Ralf Dickerhof den Heiligen Augustinus, dem dieser Satz zugeordnet wird, nachdem Ralf Müller von der gleichnamigen Tanzschule die Kirche in einen Tanzsaal verwandelt und die 490 Jugendlichen sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zwischen den Kirchenbänken so richtig in Schwung gebracht hatte.

Erfreut zeigten sich Jugendreferentin Carina Wacker, Gemeindereferentin Ulrike Ziegler und Kaplan Frederik Reith über die große Unterstützung der Ehrenamtlichen, ohne die der erstmals vom Jugendbüro zusammen mit den Kirchengemeinden des Dekanats veranstaltete Jugendtag für alle Firmlinge und weitere interessierte Jugendliche von Forbach bis Durmersheim nicht möglich gewesen wäre.

Die Idee, den Firmlingen den Kontakt mit Gleichgesinnten zu ermöglichen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken, hatten die zehn hauptamtlichen Jugendbeauftragten der Seelsorgeeinheiten bei einem Treffen vor einem Jahr entwickelt. Herausgekommen ist ein kreatives, spirituelles und erlebnispädagogisches Angebot in und um die Herz-Jesu-Kirche, die sich mit ihren großen Freiflächen geradezu anbot. Die Jugendlichen hatten die Qual der Wahl. Unter anderem sammelten sie auf einem Laufzettel spirituelle sowie Aktions- und Kreativ-Punkte. Punkte im spirituellen Teil gab es beispielsweise in der Spiri-Jurte, in der sich die Jugendlichen mit dem eigenen Glauben auseinandersetzen konnten. Sie durften einen Brief zum Thema "wie soll sich die Kirche für junge Menschen verändern?" an den Papst schreiben, die dieser bei der Jugendsynode im Oktober thematisieren will oder einen Fingerabdruck auf einem schlichten Holzkreuz hinterlassen, das bei den Firmungen gezeigt werden soll. Alternativ konnten sie auch ein Glaubenslabyrinth bewältigen, an einer Kirchenführung teilnehmen, ein Gespräch mit einem Mitarbeiter einer Seelsorgeeinheit führen, bei einem Priester die Beichte ablegen, in einem ruhigen Raum meditieren oder sich für eine Stunde in einen Raum (Escape Room) einsperren lassen, der erst wieder verlassen werden konnte, nachdem eine Reihe von Rätseln gelöst waren. Im Aktionsteil konnten sie ihren Punkt zum Beispiel beim Bogenschießen, beim Abseilen vom Kirchturm, einem Bubble-Ball-Turnier, beim Trampolinspringen, beim Menschenkicker-Wettbewerb, beim Wikingerschach (Kubb), beim Zirkusworkshop oder beim freien Singen auf der Wiese erwerben. "Eigentlich wollten wir die Jugendlichen am Kirchturm von ganz oben abseilen lassen, eine auf der Treppe brütende Taube verhinderte das aber", erzählte die Jugendreferentin und zeigte sich dankbar, dass mit dem Alpenverein und der Trampolinabteilung vom Turnverein Gernsbach auch nicht-kirchliche Vereine mit einem Beitrag zum Gelingen des Jugendtags geleistet haben.

Im Kreativ-Raum konnten die Jugendlichen aus leeren Tetra-Packs einen Geldbeutel herstellen, einen Traumfänger basteln, einen Button produzieren, mit einem Federkiel alte Schriftzeichen üben, eine Laterne aus Papier basteln oder malen. Neben einem Jugendgottesdienst, der von der Jugendkirche des Dekanats musikalisch gestaltet und zu einem Erlebnis wurde, spielte zum Abschluss bei einem Open-Air-Konzert die Band Sanity auf: ein weiterer Höhepunkt bei dem ersten, überaus erfolgreichen Jugendtag.

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