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Schafsbrücke soll erneuert werden
Im Zuge des Brückenneubaus strebt die Gemeinde Iffezheim auch eine gefahrlose Möglichkeit der Straßenunterquerung für Fußgänger und Radler an.  Foto: Greß
25.07.2018 - 00:00 Uhr
Iffezheim (mag) - Den kommenden Neubau der Schafsbrücke in Höhe des Schützenhauses sahen die Iffezheimer Gemeinderäte als Chance, die seit Jahren gewünschte Unterquerung der L75 zu realisieren. Allein der Wunsch der Gemeinde war bisher im Regierungspräsidium nicht bekannt.

Heike Ehrler vom Regierungspräsidium Karlsruhe informierte die Räte über die statische Untersuchung der Schafsbrücke über welche die Kehler Landstraße (L75/B36) die Sandbach in Höhe des Schützenhauses Iffezheim quert. Die nach dem Krieg gebaute Brücke sei für die im heutigen Verkehr auftretenden Lasten nicht gewappnet. Eine Aufrüstung der Bewehrung der Brücke sei wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher werde die Brücke komplett erneuert.

Baubeginn soll gemäß Sitzungsvorlage Mitte 2019 sein. Das Regierungspräsidium Karlsruhe geht von einer einjährigen Bauzeit aus. Während dieser Zeit soll der Verkehr über eine Behelfsbrücke aus gemieteten Stahlelementen mit Geh- und Radweg auf Höhe der westlich der Landstraße gelegenen früheren Eisenbahnbrücke geführt werden. Diese Eisenbahnbrücke befindet sich im Besitz der Gemeinde Iffezheim und wurde nach der Aufgabe der Bahnstrecke in eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke umgebaut. Nach Ende der Baumaßnahmen und Rückbau des Provisoriums soll, für die Gemeinde kostenfrei, eine kombinierte Brücke wieder neu gebaut werden, erläuterte Ehrler.

Die neue Schafsbrücke wird auf jeder Seite 1,5 Meter länger werden, ging sie ins Detail, und das Gelände wird an die Widerlager angeböscht. So könnten Kleintiere ungefährdet die L75 unterqueren, im Gegensatz zur heutigen Situation, in der die Widerlager im Wasser stehen. Gemäß den baulichen Vorschriften werde das Bauwerk etwas breiter als heute, da Notgehwege und Absturzsicherungen zusätzlichen Platz bräuchten.

Stefan Schneider (FWG) brachte dann ein Thema aufs Tapet, das schon Jahre den Rat bewegt: Die Unterquerung der Landstraße für Fußgänger und Radfahrer. Diese Anforderung war für Ehrler neu. Die Querung am Ufer der Sandbach als hochwassergefährdete "Gummistiefellösung" zu realisieren würde mit etwa 40 000 Euro je Meter Brückenverlängerung zu Buche schlagen, so Ehrler.

Joachim Huber warf ein, dass es seitens des Büros Wald und Corbe bereits Planungen gebe, die eine separate Unterquerung in Höhe des südlichen Dammfußes vorsähe. Er wies energisch auf die Notwendigkeit einer gefahrlosen Querung hin, denn der Oberwald sei ein gut besuchtes Naherholungsgebiet, ein Ziel für Jogger und mit der Schützenhaus-Gastronomie auch Ausflugsziel. Die Menschen hätten dasselbe Anrecht wie die Kleintiere, die Straße ungefährdet zu queren, so Huber.

Martin Schäfer bezeichnete es als fahrlässig, die Querung nicht im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen zu realisieren. Ins gleiche Horn stieß Karlheinz Schäfer (SPD), der dazu aufrief, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. Hubert Schneider und Berthold Leuchtner (CDU) brachten als Alternative die Weiterführung des bisher beim Schützenhaus endenden Radwegs östlich der L75 bis zur Kreuzung mit der B500 ins Spiel. Dort könne die Straße dann per Fußgängerampel überquert werden. Jürgen Heitz (SPD), suchte die empor geschossenen Wogen zu glätten: Den Vertretern des Regierungspräsidiums seien die Forderungen der Gemeinde bislang unbekannt. Es gelte daher, diese im Rat abzustimmen und dem Regierungspräsidium vorzulegen.

Diesem Vorschlag konnte sich der Iffezheimer Rat anschließen, der die Verwaltung beauftragte, die Möglichkeiten der gefahrlosen Querung der L75 im Zuge der Planung prüfen zu lassen.

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