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Zahlreiche Ideen für die "Hoperwiesen"
Zahlreiche Ideen für die 'Hoperwiesen'
02.08.2018 - 00:00 Uhr
Steinmauern (red) - Steinmauern arbeitet in der "Bürgerwerkstatt Hoperwiesen" an der grünen Mitte zwischen altem und neuem Dorf. Beim jüngsten Treffen wurde eine Vielzahl von Ideen entwickelt.

Der Bereich zwischen dem alten Straßendorf und den neuen Siedlungen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in frühen Bürger-Werkstätten als "trennendes Element" bemängelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltung.

Auch die Studenten des KIT Karlsruhe hatten im Rahmen ihrer Visionen für Steinmauern die Erhaltung der Natur als wichtige Aufgabe gesehen. Ausgangspunkt für eine Planung war, dass die "Hoperwiesen" als Grünoase erhalten bleiben und verbindende Wege und Kommunikationspunkte geschaffen werden sollten.

Einen ersten Entwurf stellte nun das Planungsbüro Fuchs in der Bürgerwerkstatt vor. Den Schwerpunkt legten Planer Friedemann Fuchs und seine Mitarbeiterin Elisa Waller auf eine Gestaltung der Fläche unter Erhaltung der Natur. Als Feuchtwiese sollen die "Hoperwiesen" weitgehend geschützt werden. "Fauna und Flora erweisen sich als spannend und vielfältig", betonte Fuchs.

Eine weitgehende Ungestörtheit der Natur wird sichergestellt durch einen von mehreren Seiten begehbaren Steg mit Zentren, die einen Erholungs- und Lerncharakter haben. Die Natur erlebbar machen, ohne sie zu stören - unter dieser Devise schlägt das Planungsbüro Netze über der Wiese als Liegeflächen vor. Auch Sitzgelegenheiten in Anlehnung an die Landschaft in Form eines Vogelnestes könnten ein Baustein zur Förderung der Kommunikation sein. Duftorgel oder Summstein wären für das Gesamtkonzept passende Sinneserlebnisse. Eine Bepflanzung am Rand der Wiesen entlang der Hauptstraße soll den Verkehr visuell abschirmen.

Nachdem Fuchs mit vielen Impulsen inspiriert hatte, ermunterte Bürgermeister Siegfried Schaaf die Besucher, eigene Wünsche einzubringen. "Die Teilnehmer beteiligten sich rege an der offenen Diskussion", so die Mitteilung.

Ältere wollen an Geschichte erinnern

Die Beiträge zeigten, dass es gerade älteren Mitbürgern ein besonderes Anliegen ist, die Geschichte Steinmauerns zu zeigen. Ein Info-Schild soll an den früheren Murgverlauf erinnern. Aber auch längst vergessene Einrichtungen, die einst das Leben im Ort geprägt haben wie Theaterbühne, Kapelle, Eiskeller und Bierbrauerei sollen wieder in Erinnerung gerufen werden. Mit den original vorhandenen Sandsteinen könnte man wieder eine "Absetze" aufbauen und sich damit die schwere Arbeit der Lastenträgerinnen vergegenwärtigen.

Um den Lerneffekt zu stärken, sollte man Teile des Stegs mit Glasplatten versehen, so dass Fauna und Flora beobachtet werden können. Auch Fernglas und Insektenhotel stehen auf der Ideenliste. Zudem könnte man sich eine Auenlandschaft im nördlichen Bereich in Richtung Altmurg vorstellen.

Der Begegnungscharakter soll eine große Rolle spielen. So stand der Vorschlag im Raum, die "Hoperwiesen" als Begegnungswiese von altem und neuem Ortsteil zu definieren und regelmäßige Feierlichkeiten zu integrieren, um auch örtliche Vereine zu stärken.

Das generationenübergreifende Miteinander sollte auch bei Sport und Spiel auf einem Bouleplatz gefördert werden. Selbst an eine Überdachung der Mooreichen zum Unterstellen bei Regenwetter hatte man bedacht. Der Steg soll ans Baugebiet "Breithölzer, Waldäcker" und ans Generationenhaus am Rendel angebunden werden. Die Idee einer Hängebrücke im nördlichen Waldstück griff die Kinderträume auf, die Grundschüler der Karl-Julius-Späth-Schule mit den Baumhausentwürfen für ihren "Abenteuerspielplatz Hoperwiesen" in Modellen bereits visualisiert hatten.

Wichtig für das Flößerdorf ist das Thema "Wasser". Der Wunsch, Wasser sichtbar und erlebbar zu machen, war in vielen Werkstätten zuvor bereits an oberster Stelle der Prioritätenliste gestanden. Teich, Wasserspielplatz für die Kinder, Tretbecken für die Erwachsenen - an Ideen zum Element Wasser mangelte es nicht.

Die zahlreichen Ideen könnten in die Grobplanung einfließen. "Nun heißt es zunächst rechtliche Vorgaben prüfen, Kosten zu ermitteln und Finanzierung zu klären", verdeutlichte Schaaf. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass es gelungen sei, die "Hoperwiesen" ins Sanierungsgebiet zu integrieren. Eine Förderung der Kosten von bis zu 60 Prozent sei möglich.

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