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Verwaltung warnt vor Gefahren am Schertle-See
Betreten verboten: Am Schertle-See ist so gut wie nichts mehr erlaubt für die Freizeitgestaltung.  Foto: Wirbser
02.08.2018 - 00:00 Uhr
Bietigheim (ser) - Bereits vor einigen Wochen befasste sich der Gemeinderat mit der Neufassung einer Rechtsverordnung über die Benutzung des Schertle-Sees (wir berichteten). Jetzt lag das Thema erneut auf dem Ratstisch. Grund hierfür, so erläuterte Bürgermeister Constantin Braun, seien Anregungen des Kreisumweltamts. Unter anderem ging es um den Geltungsbereich am Südufer, der erweitert werden soll.

Zusätzlich hat man eine weitere Veränderung vorgenommen, nämlich Anglern die Zufahrt von der K 3737 bis zum Parkplatz beim Angelsportclubhaus zu genehmigen, sofern sie im Besitz eines Erlaubnisscheins für die Fischerei am Schertle-See sind.

In diesem Zuge wollte der Gemeinderat auf Anregung von Volker Gudat (SPD) den Bußgeld- und Verwarnungskatalog geändert wissen, da seiner Meinung nach es unerheblich sei, ob jemand den Uferbereich mit dem Pkw oder mit dem Motorrad befährt oder parkt. Hierzu legte seinerzeit der Gemeinderat die Strafe bei Nichteinhaltung für Autos auf 30 Euro fest, während die Motorradfahrer nur 15 Euro zahlen mussten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, diese Strafe für beide Fahrzeugtypen auf 30 Euro festzulegen.

Laut Bürgermeister Braun beruht die Rechtsverordnung im Wesentlichen auf dem Wassergesetz für Baden-Württemberg. Demnach dürfen Menschen und Tiere im See nicht baden. Nach der neuen Verordnung ist auch das Betreten des Ufers untersagt.

Verboten sind ferner Feuerstellen, das Abbrennen von Lagerfeuern sowie das Grillen, das Befahren der Böschungen und das Betreiben von Kompressoren und Aggregaten. Nicht erlaubt ist auch die Ablage oder das Wegwerfen von Abfall. Zum Verbotskatalog gehören außerdem das Reiten, das Fahren mit bespannten und motorisierten Fahrzeugen, das Zelten und Aufstellen von Camping- und sonstigen Unterkunftseinrichtungen. Damit will man Verletzungen und Unfällen vorbeugen.

Da der See nach wie vor für Kiesabbau genutzt wird, unterliegt er einem ständigen Wandel. Durch die Grabungen könnten Abbruchkanten abrutschen, sowohl im Wasser als auch im Ufer, und damit Menschen gefährden. Abbruchkanten seien durch das lehmige und sandige Gewässerbett oft nicht zu erkennen. Gerade für Nichtschwimmer bedeute dies eine besondere Gefahr. Die Gemeinden als Eigentümer des Sees haften für persönliche Schäden und können entsprechend nach der Rechtsverordnung nun auch die Verantwortlichen belangen.

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