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60 000 Liter Gießwasser pro Tag
Als Wasserspender sind die Mitarbeiter der Technischen Betriebe in diesem Hitzesommer dauernd im Einsatz. Foto: Stadt Rastatt
03.08.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (red) - Schwitzen wir uns gerade durch einen Rekordsommer, der den des Jahres 2003 in den nicht vorhandenen Schatten stellt? Fühlt sich fast so an. Auch die Natur leidet zunehmend unter Trockenheit und Hitze. Und viele Straßenbäume befinden sich inzwischen in einer lebensbedrohlichen Situation.

Um dem entgegenzuwirken, sind die städtischen Mitarbeiter der Technischen Betriebe im Kundenbereich Grünflächen bereits seit Wochen im Dauereinsatz. Tag für Tag bewässern acht Mitarbeiter die Grünflächen und Bäume im Stadtgebiet mit 60000 Litern Wasser, informiert die städtische Pressestelle. Ganz aktuell sind weitere drei Fahrzeuge der Technischen Betriebe mit Wasserfässern aufgerüstet worden. Zusammen mit dem Saugwagen des Eigenbetriebs Stadtentwässerung können so zusätzliche 82000 Liter Wasser für die dürstenden Bäume und Grünflächen zur Verfügung gestellt werden. Klingt viel, ist aber nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Denn 170 Hektar Grünflächen in Rastatt wollen versorgt werden, und das ist derzeit nicht umfassend möglich. Die städtischen Bewässerungsaktionen konzentrieren sich daher auf die Bereiche Pagodenburganlage, die Staudenbeete und Wechselflorflächen im Murgpark und im Stadtpark, in der Josefstraße, der Herrenstraße und dem New-Britain-Park sowie auf die bepflanzten Blumenampeln an Brücken. Jungbäume werden selbstverständlich ebenfalls regelmäßig gegossen.

Da kein Ende des heißen und trockenen Sommers in Sicht zu sein scheint, hat die Feuerwehr ab der kommenden Woche ihre Unterstützung als Helferin in der Not zugesagt. Sie wird an bis zu drei Tagen mit einem Löschfahrzeug den Straßenbäumen an besonders trockenen Stellen zu Hilfe eilen. Selbstverständlich ist das Fahrzeug weiterhin uneingeschränkt einsatzbereit, wenn ein Brand zu löschen wäre. Denn angesichts der extremen Trockenheit muss aktuell auch mit einer erhöhten Waldbrandgefahr gerechnet werden.

Feuerwehr und Technische Betriebe appellieren: Bitte darauf achten, Zigarettenkippen nicht auf Grünflächen und im Wald wegzuwerfen! Aber auch Glasscherben sollten nicht sorglos weggeschmissen oder liegengelassen werden. Denn von ihnen kann bei starker Sonnenreflexion Brandgefahr ausgehen. Ohnehin verboten ist das Abbrennen von Grill- und Lagerfeuer im Bereich der Badeseen in Wintersdorf und Ottersdorf - und auf allen Grünflächen außerhalb zugelassener Feuerstellen.

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