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Extreme bei den Rohbauarbeiten
Unterm Richtkranz loben Zimmermann, Bürgermeister und Planer das in der Rohform fertigte Bauwerk.  Foto: H. Heck
25.08.2018 - 00:00 Uhr
Steinmauern (HH) - Zwei Extreme begleiteten die Anfangs- und die Endphase der Rohbauarbeiten für das Ärztehaus, das die Gemeinde auf dem Grundstück der abgerissenen Gaststätte "Hirsch" errichten lässt. Nach dem Spatenstich Mitte November habe man es mit einem "Jahrhunderthochwasser" zu tun bekommen, rief Bürgermeister Siegfried Schaaf die Startwidrigkeiten in Erinnerung, als er am Donnerstag eine stattliche Gästeschar zum Richtfest willkommen heißen konnte.

Die Feier fand am vermutlich letzten heißen Tag des rekordartigen Hitzesommers statt. Die drückend hohen Temperaturen der vergangenen Wochen hätten den Bauarbeitern viel abverlangt, stellte Planer Friedemann Fuchs die zweite Extrembelastung heraus. Nach dem Baubeginn hatten über drei Monate anhaltende hohe Grundwasserstände die ohnehin aufwendige Gründung des Bauwerks zusätzlich erschwert. Unter dem Gebäude fließt die Altmurg durch, das war auch beim "Hirsch" schon so. Die verschärfte Hochwasserproblematik habe man als "Fingerzeig" für entsprechende Vorsorgemaßnahmen verstanden, berichtete Schaaf von "einigen tausend Euro mehr", die man dafür ausgegeben habe. Planer Fuchs zufolge wurden die massiven Betonstützen verstärkt, die auf dem "kritischen schwierigen Gelände" ins Erdreich gebohrt wurden.

Trotz der Wetterunbilden und ihren Folgen befinde sich das Projekt "absolut im Zeitplan", freute sich Schaaf bei der Richtfeier über einen bisher "zügigen Ablauf". Dies sei vor allem den Firmen und ihren Handwerkern zu verdanken, mit denen man "viel Glück" gehabt habe. Davon ausgehend, dass es so weitergeht, blickte der Bürgermeister der Eröffnung im März entgegen. Eventuell könnte es sogar schon im Februar so weit sein, meinte Schaaf. Mit dem "Gesundheitshaus", wie das 2,4-Millionen-Euro-Objekt im amtlichen Sprachgebrauch heißt, sichere man die ärztliche Versorgung des Flößerdorfs. Wie mehrfach berichtet, bekommen in den zwei Obergeschossen die bereits in der Gemeinde ansässige Allgemeinarztpraxis und die Zahnarztpraxis neue Domizile.

Mit dem "Dorfcafé" im Erdgeschoss schaffe man zudem eine "Begegnungsstätte" als weitere Aufwertung der örtlichen Infrastruktur, erklärte Schaaf. Betreiber wird die Ötigheimer Bäckerei Schröder sein. Ergänzt wird der künftige Anziehungspunkt durch einen neuen Parkplatz, der auf der gegenüberliegenden Seite hinter dem Rathaus geplant ist. Dort sollen die Bauarbeiten im Oktober oder November beginnen, sagte Schaaf. Darauf sei als "nächster Schritt" der Ortsmittegestaltung die Umwandlung der Hoperwiesen zu "einer Art Bürgerpark" vorgesehen. Nach den kurzen Ansprachen des Ortsoberhaupts und des Planers wandten sich Augen und Ohren nach oben zum First, wo am Kranhaken der Richtkranz baumelte und Zimmermann Heinz Bisch von der Firma Seiert (Ottersweier) den Richtvers ertönen ließ.

Danach begab sich die Festgesellschaft aus der gleißenden Sonne ins schattige Innere des Rohbaus. Die Gelegenheit, bis unters Dach alle Räume zu besichtigen, wurde rege genutzt. Am besten aber kam der Vorgeschmack auf das Dorfcafé an, der mit Speis und Trank genau dort kredenzt wurde, wo in naher Zukunft auf dem Hirsch-Areal wieder Gäste bewirtet werden.

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