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Planungen für Kreisel können weitergehen
Die Förcher Kreuzung ist ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Rastatt. Erst im März dieses Jahres ereignete sich dort erneut ein schwerer Unfall.  Foto: av
31.08.2018 - 00:00 Uhr
Kuppenheim (mak) - Nach Verhandlungen mit Grundstückseigentümern ist nun der Grunderwerb für die Umgestaltung der Förcher Kreuzung zu einem Kreisel abgeschlossen. Dies teilt Uwe Herzel, Pressesprecher beim Regierungspräsidium Karlsruhe, auf BT-Anfrage mit. Somit können die im Jahr 2015 begonnenen Planungen fortgeführt werden. Baubeginn wird voraussichtlich im Jahr 2020 sein.

Bereits im November 2014 hatte Landkreisdezernent Claus Haberecht den Kreistag-Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung darüber informiert, dass das Land plane, den Gefahrenpunkt an der Förcher Kreuzung zu entschärfen. Dort treffen die Straßen von Kuppenheim nach Haueneberstein und von Ebersteinburg nach Förch aufeinander. Damals wurde der Kreiselbau Anfang 2016 anvisiert. Neben dem Bau eines Kreisels sollte auch die Straße zwischen Kuppenheim und Haueneberstein ausgebaut und mit einem begleitenden Radweg versehen werden.

Im Februar 2015 stellte ein Vertreter des Regierungspräsidiums dem Kuppenheimer Gemeinderat die entsprechenden Planungen vor. Diese sehen einen Kreisverkehr an der Förcher Kreuzung mit einem Außendurchmesser von 40 Metern vor. Der straßenbegleitende Radweg soll auf der Westseite der Landesstraße 67 durchgehend von Haueneberstein bis zur Förcher Kreuzung drei Meter breit sein und somit auch von Landwirten genutzt werden können. Erste Kostenschätzungen sehen für den Radweg rund 700000 Euro vor, für den Kreisel 540000 Euro, für den Ausbau der Landesstraße 1,7 Millionen und für die landschaftspflegerischen Maßnahmen 200000 Euro.

Allerdings sorgt die PFC-Problematik für Verzögerungen, weil deswegen ein Flurbereinigungsverfahren bei Haueneberstein ruht. So entschied man sich, das Vorhaben in zwei Abschnitte aufzuteilen und zunächst den 1,3 Kilometer langen Radwegabschnitt von Kuppenheim bis zur Förcher Kreuzung zu realisieren. Um den Kreisel dort herzustellen, waren Verhandlungen mit 35 Grundstückseigentümern erforderlich, die sich in die Länge zogen. Diese sind nun abgeschlossen, man prüfe die landschaftspflegerische Begleitplanung, die Voraussetzung dafür sei, dass der Vorentwurf für den Kreisel- und Radwegbau genehmigt werden kann, erklärt Herzel.

Im Oktober werde man die wasserrechtliche Erlaubnis für den Bau einer Radwegbrücke und die ökologische Aufwertung des Krebsbachs beim Landratsamt Rastatt beantragen. Gleichzeitig werde das RP im Rahmen des Anhörungsverfahrens die Städte Rastatt, Kuppenheim und Baden-Baden anschreiben. Wenn alles gut laufe, dann könne man im ersten Quartal 2019 die Ausführungsplanung in Auftrag geben, so der Pressesprecher. Baubeginn werde jedoch erst im Jahr 2020 sein.

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