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Star-Energiewerke sind wieder Stadtwerke
04.09.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (red) - Lange wurde auf die Umfirmierung hingearbeitet, jetzt ist die Eintragung im Handelsregister vollzogen: Der Rastatter Energie- und Trinkwasserversorger kehrt als "Stadtwerke Rastatt" zurück zu seinen Wurzeln; mit einem neuen Auftritt wird das alte "Star-Energiewerke-Gewand" abgelegt, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Im April vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat einstimmig den Weg freigemacht für die Umbenennung, mit dem sich das städtische Unternehmen unter anderem einen besseren Erkennungswert bei Kunden und Geschäftspartnern verspricht.

Die Star-Energiewerke, als GmbH & Co.KG geführt, waren für die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme zuständig. Zugleich gab es die Stadtwerke, die sich als Eigenbetrieb der Stadt Rastatt um die Bäder, die Verkehrsgesellschaft (VERA) und das Industriegleis kümmerten. Um die Unterscheidung weiter zu gewährleisten, wurde dieser bereits im Mai 2017 in "Eigenbetrieb Bäder, Versorgung und Verkehr Rastatt" umbenannt.

Jetzt also wieder Stadtwerke als Name für das Versorgungsunternehmen. Ein eigenständiges Logo und das Unternehmensmotto "Näher geht nicht" sollen auf den Punkt bringen, was den lokalen Daseinsversorger auszeichnen soll: Die Verbundenheit mit der Region und die Nähe zu den Menschen. Geschäftsführer Olaf Kaspryk: "Jetzt ist unsere kommunale Zugehörigkeit wieder im Namen sichtbar, das war mir wichtig." Er sieht klare Vorteile darin, dass die "Stadtwerke" wieder Teil des Namens sind: "Jeder hat sofort unser Leistungsspektrum vor Augen. Denn was draufsteht, steckt nämlich auch drin. Außerdem macht uns der neue Markenauftritt wettbewerbsfähiger, da wir herausstellen, was uns von anderen Energieanbietern abhebt, nämlich unser Engagement für die Lebensqualität vor Ort und in der Region."

Ein neues Logo kombiniert drei Würfel aus Gelb und zwei verschiedene Blautöne - sie bilden ein stilisiertes Herz. Jeder Würfel steht dabei für einen der drei Bereiche, die die Stadtwerke ausmachen sollen: Produkte und Dienstleistungen, Zuverlässigkeit und Service sowie regionale Verbundenheit.

"Wir tragen die Stadt quasi nicht nur im Namen, sondern auch im Herzen", formuliert es Kaspryk. In einer begleitenden Kampagne sollen Stadtwerke-Mitarbeiter selbst authentisch ihr Unternehmen präsentieren.

Mit dem Markenwechsel ändert sich auch die Rechtsform. Die Stadtwerke treten jetzt als reine "GmbH" auf und nicht mehr als "GmbH & Co.KG", um steuerliche Vorgaben besser nutzen zu können, wie es in der Mitteilung weiter heißt. "Als kommunales Unternehmen sind wir dazu verpflichtet, den städtischen Haushalt und somit letztlich auch die Bürger so gut wie möglich zu unterstützen. Als GmbH haben wir dazu bessere Möglichkeiten", so Kaspryk.

Die bestehenden Vertragsverhältnisse bleiben allerdings sowohl vom geänderten Markennamen als auch von der neuen Rechtsform unberührt, wie in der Mitteilung betont wird.

Die Stadtwerke Rastatt versorgen aktuell insgesamt 29810 Kunden mit Strom, 8252 mit Gas und rund 50000 Menschen mit Trinkwasser. Zudem produziert der kommunale Betrieb in Rastatt Ökostrom in eigenen Wasserkraftwerken und Fotovoltaik-Anlagen, darunter ist auch ein Bürgersolarpark. Die Stadtwerke betreiben Nahwärmenetze für rund 884 Wohnungen sowie 104 Gewerbeeinheiten und öffentliche Einrichtungen. Die Wärme dafür stammt aus gasbetriebenen Blockheizkraftwerken und einer Geothermie-Anlage. Über ihr Leitungsnetz sichern die Stadtwerke Rastatt die Energie- und Wasserversorgung der rund 50000 Rastatter. Zudem schreiben sich die Stadtwerke die Unterstützung von Sportvereinen sowie kulturellen und sozialen Projekten auf die Fahne.

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