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Reiter und Zuschauer loben gute Organisation
Ralf Hönig nimmt hoch zu Ross (auf seinem Pferd 'Felicitas' ) das Goldene Reiterabzeichen von Hans Jürgen Schnebel, Präsident des Pferdesportverbands Südbaden, entgegen.  Foto: vgk
04.09.2018 - 00:00 Uhr
Durmersheim (vgk) - Zum Turnierschluss lagen die Hürden auf 1,45 Meter. So hoch haben die Pferde bei der Springprüfung der schwersten Klasse zu springen. Das ist Höchstleistung für Mensch und Tier. Mit dieser Klasse fand am Sonntag, das Reitturnier im Herrschaftsfeld in Durmersheim seinen Abschluss. Zwei Wochenenden lang war es gut besucht gewesen.

Eingebettet in den Turnier-Samstag war die Auszeichnung von Ralf Hönig mit dem Goldenen Reiterabzeichen der Deutschen Reitervereinigung, überreicht von Hans Jürgen Schnebel, Präsident des Pferdesportverbands Südbaden.

Stilvoll hoch zu Ross, begleitet von Reitschülern und Familie, nahm Hönig die Ehrung entgegen: Emotion pur für den Geehrten. Dieser machte sich bisher nicht nur als Reiter in der Branche einen Namen, sondern auch als Ausbilder und Chefreiter bei der Firma Ferdinand Hurrle. Sie betreibt seit vielen Jahren die Reitanlage Baden-Baden. Zum Schluss stiegen noch goldene Luftballons in den Himmel.

Zufrieden mit der sportlichen Entwicklung des Springturniers auf der Reitanlage im Herrschaftsfeld zeigte sich im Gespräch Patrick Kühn, der sportliche Leiter. "Wir hatten schon im vergangenen Jahr guten Sport hier, der sich nochmals verbessert hat", so Kühn, der ergänzt, dass die Erweiterung der Turniertage auf zwei Wochenenden, nicht zuletzt der gestiegenen Anzahl der Teilnehmer geschuldet sei.

Auch die Reiterinnen und Reiter waren voll des Lobs. Die Organisation, die Platzverhältnisse, die Stallungen und das großzügige Drumherum wurden durchweg positiv bewertet.

Julia Bauer vom Gestüt Dobel - sie startete mit der dreijährigen Stute Campina und dem Wallach Dubai im Amazonenspringen - zeigte sich ebenfalls von den Verhältnissen angetan. "Reine Frauenspringen werden nicht so oft angeboten. Die Chancen sind dabei für die Einzelne besser", führte sie zu ihrer Motivation der Teilnahme aus. Sie weilte zum ersten Mal auf der Anlage.

Begeistert zeigten sich auch die Besucher Klaus und Verena Schröder. Er war früher mit dem Zweispänner als Kutscher unterwegs. "Es ist schön, so etwas in der Nähe zu haben", meint Schröder, der in Bischweier zu Hause ist.

Start in das Turnier war am Donnerstag mit den Springpferdeprüfungen der Klassen A, L, M und A **. Den Freitag über erfuhren die Prüfungen eine weitere Steigerung und schlossen mit Springprüfung der Klasse S* ab. Jedes der Springen, wie auch die nachfolgenden Wettkämpfe , waren mit Preisen dotiert. Die Amazonen ritten beispielsweise um den Ehrenpreis der Firma Horseland. Im Anschluss an die letzte Prüfung luden die Band Troubadix und DJ Andi zu Livemusik und Reiterparty ein.

Während bei den anderen Springen in der Hauptsache Amateurreiter an den Start gingen, zeigte sich das Springen der Klasse S** zu 90 Prozent mit Profireitern besetzt. Es war das letzte Springen am Sonntagnachmittag. Geritten wurde um den Preis der Reitanlage im Herrschaftsfeld & Friends sowie um den Ehrenpreis der Firma Telefunken. Als bester Reiter konnte Sönke Aldinger auf "Marie-Luise 3" (RFV Legelshurst), mit null Fehlern im Umlauf ebenso wie im Stechen gekürt werden. Auf den zweiten Platz, ebenfalls mit fehlerlosem Ritt, aber längerer Zeit, landete Karim Eisenhofer auf "Che Xiao-San" (RFV Viernheim). Maximilian Wirzberger-Jach und "Goldplay 25" (RFV Babenhausen, erkämpften sich den dritten Platz.

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