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Nach "Rätsel"-Crash: Freiheitsstrafe auf Bewährung
Das 'Rastatter Rätsel' nach der Kollision. Aktuell ist der Platz leer, das Werk ist noch in der Reparatur. Foto: Stadt/av
07.09.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung ist der 28-jährige Autofahrer verurteilt worden, der in der Nacht zum 26. Januar auf einer alkoholgeschwängerten Flucht vor der Polizei mit seinem Wagen gegen das "Rastatter Rätsel", den Brunnen mit Statue am Museumstor, geprallt war. Zu einer öffentlichen Hauptverhandlung vor Gericht kam es indes nicht, denn der Mann akzeptierte einen entsprechenden von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl. Dieser ist bereits rechtskräftig, wie die Strafverfolgungsbehörde auf Anfrage des BT bestätigte. Als Geldauflage hatte der 28-Jährige einen vierstelligen Betrag an die Staatskasse zu überweisen.

Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkohol, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, in diesem Zusammenhang versuchte Körperverletzung: So lautet die Liste der Vergehen, die der 28-Jährige in jener Nacht sammelte. Wie die Polizei damals berichtete, hatte der Mann versucht, sich der Kontrolle einer Streifenbesatzung zu entziehen. Dabei habe er seinen SUV kurz vor 1 Uhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Park gesteuert, wo er die Kontrolle verlor und gegen die Statue mit dem danebenstehenden Brunnen prallte. Ein erneuter Versuch, sich der bevorstehenden Kontrolle zu Fuß zu entziehen, sei gescheitert.

Letztlich gelang den Polizisten die vorläufige Festnahme, gegen die sich der Endzwanziger entschlossen zur Wehr gesetzt habe.

Der am Kunstobjekt entstandene Sachschaden ist bis heute nicht öffentlich beziffert worden. Unter Aufsicht seines Schöpfers Jürgen Goertz wurde das durch das Auto beschädigte zweiteilige Kunstwerk im April auf die Ladefläche eines Transporters gehievt und zur Gießerei Karl Casper Guss nach Remchingen gefahren, um es dort zu reinigen, auf Rissbildung zu untersuchen, die zerstörten Teile zu rekonstruieren, aus Bronze neu zu gießen, einzusetzen und schließlich farblich anzupassen. "Es wird nicht billig", hieß es zu den Kosten, die von der Versicherung des Verursachers übernommen würden.

Derzeit ist das Kunst-"Rätsel" noch in Bearbeitung. Wie in der Gießerei zu erfahren war, wird es wohl Oktober werden, bis es wieder aufgestellt werden kann.

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