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Sogar ein Wasserskorpion lässt sich blicken
Das Fischmobil des Landesfischereiverbands macht am Quellloch der Iffezheimer Anglerkameradschaft Halt, zur Freude der kleinen Nachwuchs-Biologen. Foto: Vetter
08.09.2018 - 00:00 Uhr
Iffezheim (fuv) - "Die Wassermilben haben acht Füße", verkündet der neunjährige Paul und darf mit Anna Dewert abklatschen. Die Biologin ist mit dem Fischmobil des Landesfischereiverbandes bei der Anglerkameradschaft (AK) Iffezheim zu Gast. Knapp 30 weitere Kids, die am Ferienprogramm teilnehmen, sind ebenfalls vor Ort.

Was ist die Nahrung von Fischen? Dieser Frage gehen die Kinder am Quellloch, dem Vereinsgewässer der Anglerkameradschaft, und am benachbarten Baggersee nach. Bevor die kleinen Forscher mit Kescher-Sieben auf die Jagd nach Kleinlebewesen und Pflanzen in Ufernähe gehen, erfahren sie von Anna Dewert, was für Tiere und Pflanzen im und am Wasser leben. Dazu präsentiert die Biologin auch Präparate einer Bachforelle, eines Wels' eines Karpfens und eines Hechts.

Dann schwärmen die Kids aus, aufgeteilt in fünf Gruppen, um ihre Forschungsobjekte am Ufer, zwischen Pflanzen, unter Steinen und am Boden zu sammeln. Die von den Kindern in wassergefüllten Kunststoffschalen gesicherte Beute wird nun untersucht. Dazu hat Anna Dewert im Fischmobil das passende Equipment für ihre Aktion "Fish on Tour" mitgebracht, darunter Becherlupen und zehn Binoculare. Zunächst jedoch werden die Forschungsobjekte mittels Löffel vorsichtig in kleine Glasschälchen umgesetzt. "Wir wollen die Tiere ja wieder in die Natur zurücklassen", erklärt Biologin Dewert. Unter den Vergrößerungslupen schauen sich die kleinen Forscher Wasserläufer, kleine Muscheln, oder - wie Paul - die roten Wassermilben an. Die sind für das bloße Auge ein größerer, sich bewegender roter Punkt. Erst unter der Lupe oder durch das Binocular betrachtet, erkennen die Nachwuchsbiologen Details der Tiere. Sogar ein Wasserskorpion kann bestaunt werden. Das fasziniert die Kids so sehr, dass es an den Forschertischen erstaunlich ruhig zugeht. Und nicht nur die Kinder sind von der Entdeckungsreise beeindruckt.

Auch gestandene Petrijünger der AK, die das Ferienprogramm betreuen, staunen und haben offenbar ihren Spaß. "Wir haben eine kleine Krebsschere gefunden"; lädt Friedhelm Schneider, er ist für die Eisvogelgruppe zuständig, die Kids aus den anderen Gruppen zu einem Blick durch die Vergrößerungsoptik ein. Die Beobachtungsergebnisse werden in die Foschertagebücher eingetragen, die Anna Dewert an jede Gruppe verteilt. Schließlich sollen die Tiere und Pflanzen noch gemalt werden. Nach dem Mittagessen folgt dann ein Höhepunkt: Die Kids dürfen im Quellloch angeln. Und zum Abschluss des lehrreichen Tages erhält jedes Kind ein Poster mit Abbildungen der in Baden-Württemberg heimischen Fischarten.

Für Andreas Kirchner, Jugendwart bei der Iffezheimer Anglerkameradschaft, war der Besuch des Fischmobils eine gelungene Aktion, mit der man einmal mehr unterstrichen habe, dass Sportangler auch Naturschützer seien.

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