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Stadt und Polizei kontrollieren rund um Rastatter Schulen
Stadt und Polizei kontrollieren im Sinne der Sicherheit zu Schulbeginn rund um elf Rastatter Schulen das Verkehrsgeschehen.  Foto: Stadt Rastatt
15.09.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (red) - Es ist wieder Schule. Davon zeugen nicht nur die Heerscharen an Schülern. Auch im Verkehr mit vollen und zugeparkten Straßen macht sich das Ferienende bemerkbar. Um die Verkehrssicherheit und vor allem den Schutz der Schüler und Passanten zu gewährleisten, finden daher pünktlich zum Schulbeginn zwei Wochen lang in einer konzertierten Aktion des städtischen Kundenbereichs Bußgeldstelle und des Polizeireviers Rastatt Kontrollen rund um elf Rastatter Schulen statt.

Kontrolliert wird zu Schulanfang beziehungsweise Schulende. Dabei werden sowohl Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen als auch Parkverstöße wie Parken in zweiter oder dritter Reihe überprüft. Stadt und Polizei geht es einer Pressemitteilung zufolge nicht darum, möglichst viele Bußgeldverfahren einzuleiten, wie Achim Schick, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Rastatt, betont. Vielmehr sollen die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert werden. "Vor allem zu Beginn der Kontrollzeit suchen die Mitarbeiter des Ordnungsdiensts das Gespräch und versuchen, gerade im Sinne der Sicherheit der Schüler, bei den Autofahrern Einsicht zu erreichen", erklärt Schick: "Wer aber uneinsichtig bleibt, muss natürlich damit rechnen, dass wir auch ein Verwarnungsverfahren einleiten." Im Fokus stehen bei den Kontrollen durchaus auch die sogenannten "Elterntaxis". Denn auch manche Eltern gefährden durch falsches Parken die Sicherheit der Kinder und anderer Fußgänger. Daher appellieren Stadt und die Polizei sowohl an Eltern als auch an alle Verkehrsteilnehmer: "Bitte lassen Sie bei der Fahrt zur Schule im Interesse der Sicherheit unserer Kinder besondere Sorgfalt walten!"

Der ADFC geht in Sachen "Elterntaxis" einen Schritt weiter und zeigt ihnen gleich die "rote Karte": Zum Schulstart wirbt der Fahrradclub für das Rad als Verkehrsmittel für den Schulweg. Das vermeintlich sichere "Elterntaxi" berge Risiken. Ihre große Anzahl gefährde zum Unterrichtsbeginn vor dem Schulhof gerade auch andere Schüler.

"Für das Radfahren auf dem Weg zur Schule spricht, dass es dem Bewegungsmangel junger Menschen entgegengewirkt. Es stärkt den Orientierungssinn und das Selbstbewusstsein der Kinder. Deswegen sollte das Radfahren zur Schule mehr gefördert werden," sagt Ralph Neininger, der ADFC-Kreisvorsitzende, und fährt fort: "Leider wird immer wieder der Unfallversicherungsschutz für mit dem Rad fahrende Kinder infrage gestellt. Bei der Wahl des Fortbewegungsmittels sind die Schüler und Schülerinnen frei. Die Versicherung der Unfallkasse Baden-Württemberg greift auch beim Radfahren, denn der Versicherungsschutz besteht, wenn der Weg unmittelbar zurückgelegt wird, unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel. Dies gilt sogar, wenn die Benutzung des Fortbewegungsmittels von der Schulleitung untersagt wurde oder die Fahrradprüfung der Schule noch nicht absolviert wurde."

Den Weg zur Schule sollten Eltern und Kinder am Anfang gemeinsam üben, rät der ADFC. Erst wenn die Schüler den Weg kennen, sollten sie alleine mit dem Fahrrad losgeschickt werden. Hilfe bei der Suche nach einem guten Schulweg geben die Schulradwegpläne der Kommunen.

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