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Futuristisch anmutende Traglufthalle
Sieht aus wie Raumschiff in freier Landschaft, ist aber die Traglufthalle des Tennisclubs. Foto: Heck
25.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Helmut Heck

Elchesheim-Illingen - Seit es in der vergangenen Woche Gestalt annahm, werden die Leute vom Tennisclub häufig nach dem "Ufo" gefragt, das nun auf ihrem Vereinsgelände steht. Die Sportler nennend das Ding selbst "Ufo". Wenn die Sonne darauf scheint, sticht es als futuristisch anmutendes Objekt aus der Landschaft heraus. Es strahlt förmlich mit seiner gewölbten weißen Hülle und sieht aus wie ein Weltraum-Zeppelin, der jeden Moment abheben kann. In Wahrheit handelt es sich um eine profane Traglufthalle.

Einfach davonfliegen kann sie nicht, etliche Bodenanker halten sie fest mit der Erde verbunden. Der TC hat die Konstruktion als Ersatz für seine frühere Tennishalle im Gewerbegebiet Lachenwiesen erworben, die verkauft wurde. Die Traglufthalle ist gebraucht, sie war seit 2009 in Ketsch im Einsatz. In der vergangenen Woche wurde sie aufgebaut. Im Frühjahr wird sie wieder abgeräumt und in Containern verstaut, im Herbst erneut aufgebaut. Der Verein will sie fortan in den Winterhalbjahren als Trainingshalle und für Spiele der Hallenrunde nutzen. Sie überspannt zwei Plätze. Die Jungfernpartie fand inoffiziell bereits statt, ausgetragen von Vorstandsmitglied Klaus Kraft und Volker Dürrschnabel. Kraft, der Ehrenpräsident ist, berichtete im BT-Gespräch von einer vielversprechenden Belegungsnachfrage, auch aus Vereinen der Umgebung. Auf alle Fälle werden jeden Samstagabend Verbandsspiele der Winterrunden ausgetragen. Außerdem sei die Halle mittwochs immer für die Herren 65 des TC gebucht. Als Vorteil für die Nutzung streicht Kraft heraus, dass nebenan im Clubhaus auch Duschen und Toiletten zur Verfügung stehen. Der Zugang werde durch ein spezielles System geregelt.

Der Bauantrag war im Juni vom Rat gutgeheißen worden, die Genehmigung erteilte das Landratsamt. Der Verein musste Gas- und Stromanschlüsse verlegen, mit der die Luft ins Innere geblasen wird.

Wie Kraft wissen ließ, bekommt die Öffentlichkeit am 3. Oktober Gelegenheit, bei einem Tag der offenen Tür dem "Ufo" einen Besuch abzustatten. Er findet in Verbindung mit dem Bändelesturnier des TC statt. Die "offene Tür" darf aber nicht wörtlich genommen werden. Der Zugang zur Halle ist eine Schleuse zum Luftdruckausgleich. Die Kammer verfügt über zwei Türen, von denen eine immer geschlossen sein muss. Wenn man die Gebrauchsanweisung nicht peinlich genau verfolge, entstehe ein Sog, der einen nach draußen blasen könnte, erklärt Kraft den aerodynamischen Zusammenhang. Das Ufo würde nicht abheben, Ufobesucher schon eher.

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