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Erste Bewohner ziehen ins Flüchtlingsheim ein
Erst Flüchtlingsheim, später Obdachlosenunterkunft: Der Neubau in der Weiherstraße in Niederbühl ist bezugsfertig.  Foto: Stadt Rastatt
29.09.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Nach dem Gebäude für Asylbewerber im Bittler hat die Stadt Rastatt jetzt das zweite Flüchtlingsheim fertiggestellt: Die ersten Bewohner werden laut Mitteilung der Stadtverwaltung Mitte Oktober in den Neubau in Niederbühl einziehen.

Rund 3,3 Millionen Euro hat die Stadt Rastatt in das Flüchtlingsheim investiert. Voraussichtlich 37 Personen bringt die Stadt Rastatt hier im Zuge der Anschlussunterbringung für Flüchtlinge zunächst unter. Insgesamt stehen 1100 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, die sich auf 21 Einzelzimmer und zwölf Doppelzimmer verteilen.

Um die Anwohner zu informieren und Fragen rund um eine gelingende Nachbarschaft zu beantworten, lädt die Stadt zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 9. Oktober, 18 Uhr, im Bürgersaal der Ortsverwaltung Niederbühl in der Laurentiusstraße 8 ein.

Informiert wird dort über aktuelle Zahlen und Fakten zur Anschlussunterbringung in Rastatt, die Belegung der Räume in der Weiherstraße, den Neubau selbst sowie über die soziale Betreuung und die Arbeit der Ehrenamtlichen bei der Flüchtlingsbetreuung.

Das Flüchtlingsheim soll zu einem späteren Zeitpunkt als Obdachlosen-Unterkunft dienen - als Ersatz für das in die Jahre gekommene Gebäude in der Mühlstraße, das dann abgerissen wird.

Der Neubau wurde nahe dem Netto-Markt errichtet, angrenzend an den Gewerbekanal. Die Lage an dem Gewässer ist dem Umstand geschuldet, dass die L77 noch verlegt wird und am neuen Knoten mit der Weiherstraße/Murgtalstraße ein Kreisverkehr errichtet wird.

Just am vergangenen Montag machte der Gemeinderat einen Knopf an den Bebauungsplan "Nördliche Weiherstraße". Initiativ geworden war die Verwaltung nicht nur wegen des Baus des Flüchtlingsheims, sondern auch wegen der geplanten Erweiterung des Richard-Kunze-Hauses. Die Lebenshilfe will die Einrichtung durch einen Neubau erweitern, in dem Räume für das "längerfristig intensiv betreute Wohnangebot" (LIBW) der Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften untergebracht werden.

Bei der Anhörung für den Satzungsbeschluss drängte das Polizeipräsidium Offenburg darauf, dass in der Verlängerung der Weiherstraße über den Gewerbekanal eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger gebaut wird. Das will die Stadt Rastatt auch umsetzen, um die Attraktivität des Weges am Kanaldamm zu erhalten.

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