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Weiterer Knoten an B 3 wird umgebaut
Weiterer Knoten an B 3 wird umgebaut
16.11.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt/Ötigheim (dm) - Der Landkreis Rastatt lässt die Kreisstraße 3718 von der B 36 bei Ötigheim bis zur Einmündung in die B 3 ausbauen. Letztere bekommt in diesem Zuge an der Stelle eine zusätzliche Linksabbiegespur für Fahrzeuge, die aus Richtung Rastatt anrollen. Denn: Aufgrund der Gewerbe- und Logistikansiedlungen in dem Bereich kommt es an dem Knotenpunkt zu vermehrtem Lkw-Verkehr.



Mit der Maßnahme, mit der man bauliche Mängel beheben und die Verkehrssicherheit verbessern will, wird an die Kreisstraße auch ein Rad- und Wirtschaftsweg angedockt. Für rund 920 000 Euro soll die Firma Grötz aus Gaggenau, die bei der Ausschreibung das günstigste Angebot abgab, den Auftrag ausführen. Wenn der Kreistag dies im Dezember so entscheidet, soll es je nach Wetter im März/April losgehen. Voraussichtlich Ende September 2019 wäre der Um- und Ausbau dann fertiggestellt.

Vielfach kommt es auf der Kreisstraße zu gefährlichen Situationen mit Gegenverkehr, insbesondere bei Beteiligung von Lkw - die Fahrbahn ist nur 4,20 bis 4,80 Meter breit und entspreche "längst nicht mehr den Erfordernissen weder für den heutigen noch den zukünftigen Verkehr", sagt die Landkreisverwaltung. Die Straße ist zudem uneben und rissig und besitze keinen frostsicheren Aufbau.

Hinzu kommt: Die Strecke wird häufig auch von Radfahrern genutzt - ein Radweg fehlt jedoch auf diesem Abschnitt.

Nachdem die Straße zwischen alter und neuer B 36 im Zuge des B 36-Neubaus bereits ausgebaut und mit einem parallelen Radweg versehen worden war, will man nun also den Lückenschluss auf dem weiteren Verlauf bis zur B 3 herbeiführen.

Das bedingt dann auch, den dortigen Knotenpunkt aufzudimensionieren. Für den heutigen Verkehr ist er gerade aufgrund des Aufkommens aus dem dortigen Gewerbegebiet nicht mehr ausgelegt - mit Folgen. Polizei und Verkehrsbehörde stufen ihn als Unfallschwerpunkt ein.

Nun wird die Fahrbahn der Kreisstraße auf sechs Meter verbreitert, der Wirtschafts- und Radweg für beide Fahrtrichtungen wird, neben einem 1,75-Meter-Trennstreifen zur Straße hin, drei Meter breit. Um an den Radweg der B 3 anzuschließen, muss jedoch die Bundesstraße überquert werden - zwei Querungshilfen über die K 3718 sowie über die B 3 werden dafür errichtet. Dass dabei Radfahrer in beide Fahrtrichtungen nördlich der Einmündung über die Bundesstraße geführt werden, sei aufgrund der neu entstehenden Linksabbiegespur von Richtung Süden her nicht anders lösbar, so Dezernent Claus Haberecht, der im Bau- und Planungsausschuss das Vorhaben vorstellte. Die Grünen-Räte Manuel Hummel und Matthias Schmälzle sahen darin wiederum eine Benachteiligung der Radfahrer und lehnten die vorliegende Planung daher ab.

Ob am Knotenpunkt auch eine Ampel installiert wird, steht noch nicht fest, wird aber derzeit geprüft. Mit der Verkehrsbehörde sei in dieser Frage bereits Kontakt aufgenommen worden. Zuletzt wurde im Jahr 2014 an der Kreuzung der K 3717 mit der B 3 zwischen Rastatt und Ötigheim eine Ampelanlage zur Entschärfung des dortigen Unfallschwerpunkts errichtet.

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