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Wunsch nach "miesem Frühjahr"
Wunsch nach 'miesem Frühjahr'
22.11.2018 - 00:00 Uhr
Muggensturm (hli) - Läuft alles nach Plan, soll der Muggensturmer Wald auch im kommenden Jahr einen Überschuss erwirtschaften. Das bekräftigten Forstdirektor Clemens Erbacher sowie Revierförster Martin Melcher am Montagabend im Gemeinderat. Der Überschuss soll bei 14 000 Euro liegen.

Mit dem Holzverkauf will man 2019 rund 105 000 Euro einnehmen. Allerdings habe es jüngst einen Preisverfall gegeben, betonte Revierförster Melcher. Durch Käfer befallenes Holz drücke derzeit auf den Markt, was den Rohstoff billiger mache. Geplant wird 2019 auch mit 6 000 Euro Fördermitteln für Pflanzungen nach dem Eschentriebsterben. Dem gegenüber stehen laufende Betriebsausgaben, unter anderem für die Holzernte (39 000 Euro), Kulturen (12 500 Euro), Wegeunterhaltung (7 000 Euro) und Jungbestandspflege (6 000 Euro).

Auf die Hiebschwerpunkte ging Melcher ebenso ein. Am Eichelberg will man 2019 vor allem Nadelholz schlagen, rund 700 Festmeter sind vorgesehen. Auf der Schmalhardt müssen wegen des Eschentriebsterbens rund 650 Festmeter weichen. Zudem steht die Verkehrssicherung an der Bahnstrecke Muggensturm - Rastatt auf einer Länge von 80 Metern an. "Das ist mit einem großen Aufwand verbunden", verdeutlichte Revierförster Melcher.

Im Auge behalten müsse man 2019 die Entwicklung der Borkenkäferpopulation. Das warme und trockene Wetter sei dieses Jahr für das Insekt ein Sommermärchen gewesen, "für uns ist es ein Alptraum", sagte Melcher. Kontrollen im Sommer sollen nun dafür sorgen, "dass wir den Käfer erwischen, bevor er sich ausbreitet". Sorgen machten darüber hinaus Trockenschäden auf der Hardt. "Vielleicht ist uns in den kommenden Monaten das Wetter hold", hoffte Melcher auf ein "mieses Frühjahr mit viel Regen".

Seit Mitte Juni habe es keine Niederschläge gegeben, die den Waldboden erreichten, blickte Melcher auf das laufende Jahr. 150 Festmeter Käferholz fällte man am Eichelberg und im Hirschgrund. "Das ist noch relativ übersichtlich", verglich Melcher mit anderen Forstrevieren, zum Beispiel im Murgtal. Der Muggensturmer Wald profitiere davon, breit aufgestellt zu sein.

Dieter Eisele (SPD) wollte wissen, ob man mit einem höheren Budget für den Wald die CO 2 -Bilanz verbessern könne. Auch darüber will man 2019 beraten. Walter Jüngling (SPD) forderte darüber hinaus, im Blick zu haben, dass bei steigender Waldbrandgefahr der Zugang der Feuerwehr in den Forst gewährleistet sein müsse.

Anschließend stimmte der Gemeinderat einvernehmlich dem Plan für das Forstwirtschaftsjahr 2019 zu.

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