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Ehrenamtliche stoßen an Grenzen
Ehrenamtliche stoßen an Grenzen
26.11.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (cb) - Die Pfarrgemeinden St. Alexander, Heilig Kreuz, Herz Jesu und Zwölf Apostel in Rastatt bilden zusam men eine Seelsorgeeinheit. Zu ihr gehören rund 14 000 Katholiken.

In der vergangenen Woche fand hier eine Visitation statt. Wurde diese früher vom Bischof oder einem Weihbischof durchgeführt, so ist die Aufgabe inzwischen auf das zuständige Dekanat übergegangen. So haben der für Rastatt zuständige Dekan Josef Rösch und Dekanatsreferent André Scholz die Einrichtungen und Gruppen der katholischen Kirchengemeinde in Rastatt besucht und sich ein Bild von den mannigfaltigen Aktivitäten gemacht.

Bei einem Empfang am Samstagabend nach einem Festgottesdienst in der Heilig- Kreuz-Kirche zum Abschluss der Visitation wurden die Ergebnisse den interessierten Gemeindemitgliedern vorgestellt.

Eine wichtige Arbeit leistete das Selbstbewertungsteam aus ehrenamtlichen Mitarbeitern aller vier Kirchgemeinden, das seit einem halben Jahr in mehreren Treffen die Gemeindeaktivitäten durchleuchtet hatte. Durch Interviews in den verschiedenen Bereichen wie Jugendarbeit oder Taufpastoral konnten für die Delegation Ergebnisse erarbeitet werden. Dabei ging der Blick auch immer in die Zukunft.

Als Orientierung diente das Projekt LEVI (Lernen, entwickeln, vereinbaren, inspirieren), das für eine bessere Orientierung in der pastoralen Arbeit steht. Das Programm zur Visitation und Gemeindeentwicklung wurde in Anlehnung an bereits bestehende Systeme zur Qualitätsentwicklung und -sicherung vom Bistum erstellt. Es dient der Standortbestimmung und Weiterentwicklung kirchlicher Gemeinden.

Die Delegation stellte in Rastatt eine große Anzahl von engagierten Ehrenamtlichen fest, die aber manchmal bis an ihre Grenzen belastet sind. Die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt haben sich für die jüngeren Helfer geändert. Diese tendieren zu einer überschaubaren Tätigkeit im Ehrenamt. Mit einem großen Pool an Aufgaben sei das hauptamtliche Seelsorgeteam in den unterschiedlichen Bereichen gut aufgestellt und der Stellenschlüssel voll besetzt, bilanzierte André Scholz. Mit Einrichtungen wie City-Pastoral oder der Durchführung von Inklusions-Freizeiten gebe es in Rastatt besondere Aufgabenfelder, die man sonst nur in größeren Städten finde.

Da es immer schwerer wird, Ehrenamtliche für die Aufgaben zu finden, plädierte Dekan Rösch dafür, bei Gemeindeprojekten der Qualität Vorrang vor Quantität zu geben. Man solle auch in den Kreisen etwas probieren und genau hinschauen, gegebenenfalls den eingeschlagenen Weg revidieren. Der Fokus soll auf die Pastoralarbeit gerichtet werden.

In einem Gespräch gab Stadtpfarrer Ralf Dickerhof noch einen kurzen Ausblick auf anstehende bauliche Großprojekte der katholischen Kirche in Rastatt. Ganz vorne stehen dabei die Sanierung des Chordachs von St. Alexander mit Kosten von rund 140 000 Euro sowie die Renovierung des Kirchplatzes vor der 1973 erbauten Kirche Zwölf Apostel. Weitere Projekte werden in dieser Woche in einer Sitzung des Stiftungsrats beschlossen.

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